SonneMondSterne-Festival: Die Bilanz der Polizei

Symbolbild (Foto: Zeuner)
Saalburg-Ebersdorf: Saalburg |

Die Landespolizei Thüringen ist  heute den fünften Tag anlässlich des SonneMondSterne-Festivals in Saalburg im Einsatz und meldet, dass wesentliche Sicherheitsstörungen bisher ausblieben.

Bis zum heutigen Morgen registrierten die Beamten etwa 350 Straftaten,  darunter waren etwa 300 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Obwohl die Veranstaltung erst am Nachmittag endet, ist derzeit bereits Abreiseverkehr zu verzeichnen. 

Letzte Nacht stellten Polizeibeamte drei junge Männer am Rande des Veranstaltungsgeländes, die in dringendem Verdacht stehen, gegen 02.30 Uhr auf derLandstraße L1095 mehrere Verkehrsleitpfosten herausgerissen zu haben. Die Beamten erhoben die Personalien der aus Mecklenburg Vorpommern kommenden Verdächtigen. Gegen die Männer im Alter zwischen 20 und 22 Jahren wurde eine Strafanzeige gefertigt.

Einen weiteren Verdächtigen, der einen Leitpfosten mit sich trug, stellten Polizisten in der Ortslage Kloster. Der 28-Jährige Mann aus Sachsen-Anhalt gab an, den Pfosten als Souvenir mitnehmen zu wollen. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts des Diebstahls ermittelt. 

Wegen des Verdachts der Körperverletzung und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ermitteln die in Saalburg eingesetzten Beamten gegen einen jungen Mann aus Apolda. Letzte Nacht, gegen 00.30 Uhr, soll der 20-Jährige auf einen anderen Festivalgast eingeschlagen haben. Als Polizeibeamte die Beteiligten trennten, griff der 20-jährige auch die Beamten an und schlug nach diesen. Der aggressive junge Mann stand laut den vor Ort durchgeführten Tests offenbar unter dem Einfluss von Alkohol, Cannabis und Crystal. Er kam zur Verhinderung weiterer Straftaten bis zum Vormittag in Polizeigewahrsam. Zwei seiner Begleiter (19 und 20 Jahre), die sich den Anweisungen der Polizeibeamten ebenfalls widersetzten und Platzverweisen nicht nachkamen, mussten die restliche Nacht ebenso in Polizeigewahrsam verbringen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei wurde keiner der Beteiligten erheblich verletzt.
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