Unfall auf der A 9 nach Verfolgungsjagd mit der Polizei

(Foto: Autobahnpolizeiinspektion)
Lederhose: A 9 |

Die Flucht vor der Polizei endet für einen Audi-Fahrer auf der Autobahn A9 mit einem Unfall.

Einen blauen Audi wollte eine zivile Fahndungseinheit der Autobahnpolizei gestern Nachmittag (12. Mai) auf der A 9 bei Lederhose anhalten und kontrollieren. Der Aufforderung zum Folgen war der Audi bis in die Abfahrt Lederhose gefolgt, dann jedoch angehalten und wieder auf die Autobahn aufgefahren. Wenig später waren die Beamten wieder an dem Audi und signalisiertem dem Fahrer erneut, dass er ihnen folgen soll. Der Audi befand sich zu diesem Zeitpunkt auf dem mittleren Fahrstreifen. Kurz vor der Ausfahrt zur Betriebswendestelle der Autobahnmeisterei bei Schwarzbach zog der Audi- Fahrer plötzlich rechts rüber und wollte erneut vor der Polizei flüchten. Dieses Manöver ging dann gänzlich schief. Der Audi-Fahrer übersah den rechts hinter ihm fahrenden Lkw, sodass es zum Zusammenstoß kam.

Der Audi kam nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich.

Glücklicherweise wurde der Fahrer dabei nicht verletzt. Wie sich nun heraus stellte, war der 40-jährige Mann aus dem Landkreis Greiz vor der Polizei geflüchtet, weil er keine Fahrerlaubnis besaß. Die war ihm wegen eines Verkehrsdeliktes entzogen worden. Im Juli hätte er diese neu beantragen können. Die notwendigen Tests dafür hatte er bereits bestanden.

Nun wird ein Gericht entscheiden müssen, ob und wann der Mann seine Fahrerlaubnis wieder bekommt. Obendrein ist sein Auto nun nur noch Schrott und auch den Schaden am Lkw wird wohl keine Versicherung übernehmen wollen.
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