19. Jahrhundert lädt zur Entdeckertour

Jeanet präsentiert Flyer zum Denkmaltag
Das Motto zum diesjährigen Denkmaltag am 11.09.2011 steht unter dem Motto: "Romantik, Realismus, Revolution - Das 19.Jahrhundert", das besonders auf Objekte der Stadt Greiz zu jener Zeit zugeschnitten wurde, unterstrich Bürgermeister Gerd Grüner zum Pressegespräch und weiß um die Bedeutung des 19. Jahrhundert in der ehemaligen Residenzstadt Greiz.
Hierbei geht es um die Jahre, als sich Deutschland von der Kleinstaaterei verabschiedete und sich zu einem Industriestaat entwickelte. Diese Entwicklung ging auch um das damalige Fürstentum nicht herum. Die Entwicklung von den damaligen kleinen Manufaktoren zur industriellen Produktion hat auch in Greiz zu jener Zeit viel verändert, unterstrich das Stadtoberhaupt.
Die offizielle Eröffnung findet am Sonntag, 10 Uhr im erst kürzlich sanierten und übergebenen Hortgebäude der Greizer Lessing-Grundschule in der Carolinenstraße statt. Von hier aus kann sich jeder seinen Streifzug durch das 19.Jahrhundert aussuchen. Hilfreich soll dabei die aufgeführten Oblekte im Flyer zum Denkmaltag sein, die in der Tourist-Information erhältlich sind.
Die Textilindustrie hat sich mit der Entwicklung neuer technischer Vorrausetzungen im Raum Greiz zu einem Industriestandort entwickelt. Über deren Entwicklung vom einfachen Handwebstuhl bis zum mechanischen Webstuhl und Möglichkeiten zur Veredlung textiler Flächengebilde um das 19. Jahrhundert kann man sich im Unteren Schloss in der Textilschauwerkstatt informieren. Führungen werden in der Schauwerkstatt angeboten unter "Von der Handweberei zur industriellen Textilfertigung: Das 19. Jahrhundert-Die Wiege unserer modernen Alltagswelt".
Im Mausoleum in Waldhaus, 1883 erbaut als letzte Ruhestätte der Fürstenfamilie Reuß älterer Linie gibt es eine kleine Ausstellung zum Bau und zur Sanierung im Jahr 1997.
Zu Führungen um 10.00 Uhr und 14.00 Uhr auf dem "Neuen Greizer Friedhof" kann der Besucher viel wissenswertes über die ersten Beisetzungen 1877 und zu zahlreichen Grabstätten bedeutenden Greizer Persönlichkeiten erfahren, die im Zusammenhang mit der sprunghaften Entwicklung der damaligen Zeit in Zusammenhang stehen.
Ein weiteres Objekt in Greiz aus damaliger Sicht ist die ehemalige Göltzschtalbrauerei "Alte Papierfabrik" in der Mylauer Straße 3, dort gibt es eine Ausstellung zur "Industriefotografie" und zur Geschichte der Fabrik.
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