Am Geburtshaus von Bernhard Stavenhagen Informationstafel enthüllt

vl. Hauseigentümer Marcus Meinhardt und Erhard Schmelzer vom Verein Reußische Fürstenstraße enthüllen die Informationstafel
Greiz-Brauhausgasse.
Anlässlich zum 150. Geburtstag im Musikalischen Festjahr 2012 des berühmten Pianisten, Dirigenten, Komponisten und Lehrer Bernhard Stavenhagen wurde während einem speziellen Stadtrundgang mit Stadtführerin Almut Kaul eine Informationstafel an seinem Geburtshaus in der Brauhausgasse enthüllt. Wichtige Stationen seiner Kindheit und das gesellschaftliche Umfeld bildeten die Schwerpunkte der Führung „Auf den Spuren von Bernhard Stavenhagen“.
Zuvor wurde im Beisein interessierter Bürger die Informationstafel durch Erhard Schmelzer Vorsitzender des Verein Reußische Fürstenstraße e.V. und dem Hauseigentümer Marcus Meinhardt enthüllt.
Der Verein wurde mit Sitz in Greiz im September 1992 gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, eine kulturhistorische Straße in Ostthüringen zu konzipieren.
Erhard Schmelzer sagte in seiner kurzen Ansprache, „wir sehen heute in erster Linie unsere Aufgabe darin, geschichtliche und kulturelle Sehenswürdigkeiten einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und bekannt zu machen“.
Die Mitglieder des Vereins widmen sich zum größten Teil ehrenamtlich der Denkmalpflege, Heimatkunde und Ortsbildpflege sowie der Pflege und Erhaltung von Kulturwerten entlang der „Reußischen Fürstenstraße“.
Weiterhin wurden Baudenkmäler mit Hinweistafeln zur jeweiligen Geschichte und Bedeutung angebracht, diese gesamte Beschilderung der Route in Städten und Gemeinden wurde vom Land Thüringen, den Landkreisen und den Kommunen mit gefördert. Zirka 160 Schilder wurden bisher aufgestellt, in diesem Jahr erfolgt eine Fortführung des Projektes im Landkreis Greiz und in diesem Rahmen werden 37 Tafeln Neu- bzw. als Ersatzbeschilderung an historischen Kulturdenkmälern angebracht.
Almut Kaul erinnerte in ihren Ausführungen an Bernhard Stavenhagen der in Greiz am 24.11.1862 geboren wurde. Die Familie siedelte 1874 nach Berlin über, um ihren musikalisch begabten Sohn eine gute Ausbildung zu ermöglichen.
Bereits mit 18 Jahren erhielt er den „Großen Mendelssohn Preis für ausübende Kunst“.
Wurde 1885 Meisterschüler bei Franz Liszt in Weimar, wurde 1890 Großherzoglicher Hofpianist und 1895bErster Hofkapellmeister. Am Genfer Konservatorium leitete er Meisterklassen für Klavier, Abonnementskonzerte und bedeutende Chorvereinigung.
Am 25.12.1914 verstarb der Künstler in Genf, sein Grab befindet sich auf dem Friedhof in Weimar.
Seit über 60 Jahren ehrt die Stadt Greiz mit der Ausschreibung eines Wettbewerbs für musizierende Kinder und Jugendliche einen ihrer bedeutendsten Söhne Bernhard Stavenhagen, dessen Namen auch die Musikschule Greiz trägt.
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Hannelore Grünler aus Artern | 25.11.2012 | 18:16  
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