„Astor Piazolla and Friends“

Während dem Konzert
Hohenleuben - Reußischer Hof
Zu einem Konzert mit dem Ensemble„tangokonzert.de“.hatte der Kühdorfer Orchestermusiker Matthias von Hintzenstern nach Hohenleuben in den Reußischen Hof eingeladen. Schon seit zwölf Jahren verzaubert das Ensemble, wie in diesem Jahr zum Sommerkonzert unter internationaler Besetzung mit Johannes Neupert, Violine, am Klavier Aska Carmen Saito, Thomas Müller, Kontrabass, Nico Treutler, Cello, Matthias von Hintzenstern, Bandoneon und mit Gesang und Moderation Robert Gregor Kühn die begeisterten Zuhörer. Gleich nach dem musikalischen Auftakt mit Toda mi Vida (Mein ganzes Leben) von Anibal Troilo führte die Moderation auf Spurensuche der Tangomusik in den Anfang des 20. Jahrhunderts und ging bis hin zur leidenschaftlichen Musik von Astor Piazolla, der dem Tango mit der Sprache des Jazz und der Klassik als Tango nuevo eine neue Dimension gegeben hat. Die Zuhörer erwartete im Verlauf des Konzertes eine tiefe und anspruchsvolle Musik. Das Ensemble verstand es, die Musikstücke von Piazolla, Troilo, Ventura, Ortega und weiteren in seinen unterschiedlichen Facetten, extremen Emotionen und Widersprüchen auszudrücken. Virtuoses, perfekt aufeinander abgestimmtes Zusammenspiel, Expressivität und Spielfreude zeichnen die Darbietungen der ausgebildeten Musiker aus. Dem begeisterten Publikum ist Robert Gregor Kühn nicht unbekannt, fünf Jahre spielte er im Ensemble des Festivals „Greizer Theaterherbst“ mit, bevor er 2001 an das Theater in München ging. Mit zwei Gesangsbeiträgen bereicherte der Schauspieler und Sänger den musikalischen Rahmen des Konzertes, das unter dem Aspekt von „Astor Piazolla and Friends“ stand. Viele von Piazzollas Tangos sind nicht mehr im traditionellen Sinne tanzbar, sondern in erster Linie Musik zum Zuhören. Piazzolla hat die Spieltechnik der Instrumente im Tango ausgeweitet: „Bogenschläge auf der Violine, stechende Streicherakzente in hoher Lage, virtuose Bandoneonläufe“ bestimmen seine Musik. Viel Befall und die daraus entstandenen Zugaben waren wohl der schönste Lohn für das Ensemble, die in Vorbereitung des Konzertes viele Proben hinter sich brachten.
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