Besinnliche Weihnacht in der Reinsdorfer Kirche

Der Leiter des Ensembles Karlheinz Naumann begrüßt die Besucher.
 
Jedes Chormitglied mit solistischen Fähigkeiten
Greiz-Reinsdorf
Mit einem anspruchsvollen Programm zur Adventszeit begeisterte das Greizer Volkskunstensemble am 3. Adventssonntag die Besucher in der gut besuchten Reinsdorfer Kirche. Die Sängerinnen und Sänger unter der bewährten Leitung von Karlheinz Naumann boten ein besinnliches Programm deutscher und internationaler Weihnachtslieder. Zwischen den Liederblöcken amüsierten die Interpreten mit nachdenklichen und humorvollen Textbeiträgen, sprachen Worte der Überleitung zwischen dem vorgetragenen Liedgut. Einfühlsam begleitete Pianistin Elena Hasanow Chor und Solisten.
„Jetzt fangen wir zum Singen an“ stimmte der Chor das Publikum auf einen kurzweiligen Nachmittag ein und so mancher Besucher hatte bereits hier den Text auf den Lippen. Mit „Weihnachten steht vor der Tür“ von Jaromir Vomacka unternahm das Ensemble einen Abstecher in die benachbarte Tschechei. Christel Robl trug Fritzchens Weihnachtswünsche vor und danach erklang ein Lied von Herbert Roth „Berge im Winterkleid“ von dem wir im Moment nur träumen können.
Aus der gleichnamigen Weihnachtskantate von Siegfried Köhler sang der Chor „Tausend Sterne sind ein Dom. Seine dreistrophige Komposition mit ihrem ansprechenden Text entwickelte sich zu einem der bekannteste Weihnachtslieder in der DDR.
Aus der spätromantischen Oper Hänsel und Gretel sangen Heidrun Greilich, Anka Fülle und Hannelore Müller „Abendsegen“ von Engelbert Humperdinck.
Aus unserer erzgebirgischen Region sangen Karlheinz Naumann, Gunther Dittrich und Hans Müller „Wenn es Raachermannel nabelt un es sat kaa Wort drzu, un dr Raach steigt an dr Deck nauf, sei mr allezamm su fruh“ von Erich Lang.
Frank Schöbel komponierte vor 40 Jahren mit seiner damaligen Ehefrau Aurora Lacasa das Lied„Weihnachten in Familie“, und sangen es gemeinsam mit ihren Kindern Dominique und Odette. Ein Weihnachtslied das auch heute noch vom Chor des Volkskunstensembles gern gesungen wird.
Russische Folklore, seit drei Jahren im Programm, von Elena Hasanov am Klavier begleitet, sang der Chor das schöne Wiegenlied „Bajuschki baju“.
Zu den bekanntesten und längsten Weihnachtsliedern der Welt zählt in erzgebirgischer Mundart „Heit is dr heil’ge Ohmd ihr Leit“ zu dem Karlheinz Naumann das Publikum beim Refrain aufforderte kräftig mit einzustimmen.
Solist Hans Müller sang das bekannte Lied „Weiße Weihnacht“ und ein einziger Wunsch stellte sich ein: Möcht's auf Erden immer Frieden sein!
Der Chor begleitete Solistin Anka Fülle bei ihrem wunderschönen Marienlied „Ave Glöcklein“ für dessen Vortrag sie reichlich Applaus bekam.
Mit dem Gedicht „Ich möchte eine kleine Kirche sein voll Weihrauch, Dunkelheit und Kerzenschein. Wenn du dann diese trüben Stunden hast, gehst du herein zu mir mit deiner Last“. Und eben von so einer kleinen Bergkirche sangen im Duett Hannelore Müller (Alt) und Hans Müller (Baß), das Lied von der Kleinen Bergkirche. Es gehört mittlerweile schon viele Jahre zu einem der beliebtesten Interpretationen des Gesangsehepaares. Ohne Zugaben wurden auch in diesem Jahr die Sänger und Sängerinnen nicht um die Pflicht entbunden, Zugaben nach reichlichen Beifall zur Aufführung zu bringen. Mit vereinten Stimmen und „Alle Jahre wieder“, „Süßer die Glocken nie klingen“ verabschiedete sich das Volkskunstensemble von seinem Publikum mit den besten Wünschen für ein schönes Weihnachtsfest und eine gute Zeit im Neuen Jahr.
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