Brücken bauen zwischen Jazz, Weltmusik und Klassik: Greizer JazzWerk #16 beleuchtet Spielarten improvisierter Musik

Wann? 07.05.2015 bis 10.05.2015

Wo? ., Papiermühlenweg, 07973 Greiz DE
Subtile und zugleich dynamische, sanft pulsierende Musik: Das Berliner Quartett „Cyminology“ um die Komponistin und Sängerin Cymin Samawatie eröffnet das diesjährige Greizer JazzWerk. (Foto: Cyminology)
Greiz: . |

Das Greizer JazzWerk wird in diesem Jahr Brücken bauen, und es lädt zu einer außergewöhnlichen Tunnelreise ein.

Über die zehn Konzerte der 16. Auflage des Internationalen Jazz-Festivals vom 7. bis 10. Mai informierte am Donnerstag der künstlerische Leiter Ulrich Blumenstein. „Mit dem Quartett ,Cyminology’ schlägt das JazzWerk eine Brücke vom Jazz zur Klassik und Weltmusik, und mit dem Dixieland Collegium Plauen bauen wir zudem erstmals eine Brücke zu den eigentlichen Wurzeln des Jazz, dem Dixieland“, sagte Blumenstein. Zu Gast seien aber auch Größen wie die Pianisten Aki Takase und Alexander von Schlippenbach.

Eröffnet wird die vom Greizer Theaterherbst organisierte Manufaktur des guten Tons mit einem Konzert in der Greizer Stadtkirche St. Marien. Dort gastiert am Donnerstag, 7. Mai, 19.30 Uhr, das Berliner Quartett „Cyminology“ um die Komponistin und Sängerin Cymin Samawatie. Aus dem Klang der persischen Sprache zaubert sie eine subtile und zugleich dynamische, sanft pulsierende Musik. Kammermusikalisches begegnet dabei zeitgenössischer Musik und zugleich treffen sich Ost und West. Der Band zu Seite stehen der Greizer Komponist und Musiker David Hummel mit seinem Ensemble und der Greizer Kantor Ralf Stiller. Gemeinsam schaffen sie eine Verbindung von Jazz, Weltmusik, Klassik und improvisierter Musik.

Weiterer Höhepunkt ist das „Malte Dürrschnabel Quartett“, das am Freitag, 8. Mai, ihre Hommage an den legendären Duke-Ellington-Pianisten Billy Strayhorn präsentieren wird. Die international renommierten Jazzgrößen Aki Takase und Alexander von Schlippenbach bereichern am Samstag, 8. Mai, das Festival. Gemeinsam mit von Schlippenbachs Sohn Vincent alias DJ Illvibe bringen sie ihre Arbeit „Lok 03“ zu Gehör, die das klangvolle Pianowechselspiel der beiden Jazz-Altmeister mit den Turntabels des DJs fusioniert. Der Verbindung von Jazz und Electronics widmet sich ebenfalls das Schulprojekt „ElektrikJazz im Klassenzimmer“ und auch das Werksorchester. Unter Leitung von Ulrich Blumenstein beschäftigt sich die Werkstatt, in der 20 Musiker mitwirken, mit sieben Kompositionen der Kult-Band „Kraftwerk“, die sie als Grundlage für neue, eigenständige Interpretationen nutzen.

Die ungewöhnlichste Aktion des Festivals allerdings ist die „Tunnelreise“ am Sonntag, 10. Mai, 17 Uhr. Mehrere Musiker, unterstützt von den Weißgeistern des Greizer Theaterherbstes, laden zu einer klangvollen, farbig beleuchteten Begehung des ehemaligen Eisenbahntunnels der Strecke Greiz-Neumark ein. Startpunkt der Wanderung mit Livemusik durch den 240 Meter langen Tunnel ist der Eingang am Papiermühlenweg in Greiz.

Angestellt sind im JazzWerk #16 außerdem die junge, aber von Kritik und Publikum bereits hoch gelobte Leipziger Schlagzeugerin Eva Klesse mit ihrem Quartett und die Percussion-Gruppe um Besong Akbor. Kurzum, es lohnt sich, das Greizer JazzWerk #16 zu besuchen. Beginn der Konzertabende ist von Freitag bis Samstag jeweils 19.30 Uhr im Hotel „Haus Friedensbrücke“ Greiz.
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