Da biegen sich die Balken der Vogtlandhalle vor Lachen

Greiz-Kulturnacht-Vogtlandhalle
" Kabarett "SinnFlut" aus Weimar zu Gast mit dem „großen LORIOT-Abend".
Am Freitag, den 31. August 2012, beweist das Kabarett „SinnFlut" aus Weimar anlässlich der „Greizer Museums- und Kulturnacht" mit seinem großen Loriot-Abend unter dem Titel "Mit Geigen und Trompeten", dass die satirischen Sketche des einzigartigen Humoristen Vicco von Bülow unsterblich sind. Das Ensemble spielt nicht nur in der eigenen Spielstätte am Weimarer Theaterplatz neben dem Deutschen Nationaltheater, sondern ist mit Zustimmung des StudioLoriot auch in anderen Teilen Deutschlands und auch im Ausland unterwegs. Kabarett „SinnFlut" ist die einzige Kleinkunstbühne in Deutschland, welche als Botschafter des unverfälschten Humors die „Dramatischen Werke von Loriot" vor einem deutschsprachigen Publikum in Indien, beim Goethe-Institut in Neuseeland und für Mitgliedern der Deutschen Botschaft in Peking präsentiert hat. Wortwitz, Ironie und dem Hang zur Skurrilität jedem Sketch eine eigene Note, die aber immer Loriot noch erkennen ließ. Die Hommage ist deshalb so hinreißend und vor allem unheimlich komisch, weil Loriot mit wachem Herzen und Verstand die unfreiwillige Komik von Szenen festgehalten hat, in denen Ehepartner fest entschlossen aneinander vorbeireden, wie z. B. im Viereinhalb-Minuten-Ei , bei dem die Gattin partout darauf besteht, dass Ei so zu kochen, wie sie es für richtig hält, nämlich mit Gefühl.
Bei der Auswahl der Sketche konzentriert sich Kabarett „SinnFlut" auf die Sketche, die nur als Zeichentrickfilme vorliegen bzw. die Szenen deren politischer Inhalt zeitlos zutreffend ist.
Weniger bekannt, aber trotzdem typisch Vicco von Bülow, sind die skurrilen Kochrezepte aus dem Fundus des Universalgenies, wie beispielsweise für Elefantencreme, Walfisch Tiroler Art, Stachelschwein-Kaltschale und Nilpferd in Burgunder. Die Zeit einzelnen Spielszenen werden musikalisch verknüpft von Pianisten der Musikhochschule Franz Liszt in Weimar.
Der große Loriot-Abend präsentiert außerdem Sketche, darunter Perlen wie "Garderobe", „Geigen und Trompeten", "Die Maus", "Prof. Damholzer", "Hermann" und "Wahlplakat" und "Fernsehabend". Allesamt unverwüstliche witzige Kostbarkeiten des im August verstorbenen Vicco von Bülow, des universellen Genius und großen Meisters des kleinsten Übergangs von der knitterfreien Anständigkeit in die anständige Zerknittertheit. Unvergessliche, beliebte Szenen, die einfach bloß komisch sind - aber, wie jeder weiß, ist es genau dieses Einfache, das so schwer zu machen ist und nur ein hintergründig, humorvolles Genie wie Loriot zu Wege bringen konnte.
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Hannelore Grünler aus Artern | 19.07.2012 | 13:14  
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