Georgische Botschafterin weilte in Greiz

Greiz-Oberes Schloss.
Auf Einladung von Landtagspräsidentin Birgit Diezel (CDU) besuchte die Botschafterin der Republik Georgien in Deutschland, Gabriela von Habsburg, das Obere Schloss in Greiz. Am Torhaus wurde der Gast, die mit der Landtagspräsidentin kam, von Landrätin Martina Schweinsburg, dem Greizer Bürgermeister Gerd Grüner zu einer Besichtigung des Oberen Schlosses begrüßt. Landrätin Martina Schweinsburg eröffnete das Gespräch mit dem Argument, zwischen Greiz und dem georgischen Sighnaghi bestehe eine Partnerschaft, die 1996 gegründet und gepflegt wurde. In dem kaukasischen Städtchen gäbe es sogar eine Greizer Straße. Doch mit der blutigen Rosenrevolution seien die geknüpften Kontakte abgebrochen.
Darauf hin sagte die Botschafterin spontan "Diese Partnerschaft sollte unbedingt wieder belebt werden".
Der darauf folgende Rundgang erweckte bei von Habsburg große Begeisterung, als Gerd Grüner die Führung über das Areal des Oberen Schlosses übernahm und von den abgeschlossenen Sanierungen am Schlossturm, dem Gebäudeteil mit Museumsräumen, Doppelkapelle, den Fürstensälen, Schlossbrunnen und den weiteren anstehenden Sanierungsplänen berichtete.
Durch die Räumlichkeite des Museums führte Direktor Rainer Koch die Gäste. Während dem Rundgang berichteten die Gastgeber vom geschichtsträchtigen Schloss und den Verbindungen der Reußen mit den Habsburgern und dem museumspädagogischen Konzept. Während der Vorführung des 3D-Filmes über die Geschichte des Reußenlandes sagte die Diplomatin mehrmals "Großartig! Sie zeigte großes Interesse über die Verbindungen der Reußen und des Reußenlandes zum alten Österreich und zum Haus der Habsburger.
Landtagspräsidentin Diezel brachte im Gespräch zum Ausdruck, sie freue sich, dass die Botschafterin ihre osttthüringer Heimat besucht, denn im Februar dieses Jahres anlässlich ihres Antrittsbesuches im Landtag hatte sie die Einladung an Gabriela von Habsburg ausgesprochen.
Gabriela von Habsburg, geboren 1956 in Luxemburg, ist das vierte Kind von Otto von habsburg und hat selbst drei Kinder. Seit 2007 ist sie aufgrund ihres Engagements für das Land Georgien und als Professorin an der Staatlichen Kunstakademie Tiflis, Bürgerin von Georgien. Zu Thüringen hat sie eine besondere Beziehung. Auf der Veste Heldburg wird das herz ihrer Mutter, Regina von Habsburg, aufbewahrt, während deren leichnam in die Wiener Kapazinergruft überführt wurde.
Die getrennte Bestattung von Herz und restlichem Körper ist Teil der habsburgischen Tradition. Auf der Veste Heldburg war Regina von Habsburg als gebürtige Prinzessin von Sachsen-Meiningen aufgewachsen.
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Hannelore Grünler aus Artern | 17.10.2012 | 21:20  
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