Größte Freiland-Pyramide in Johanngeorgenstadt feierlich angedreht

Kurz vor dem Andrehen der größten Freilandpyramide
Johanngeorgenstadt - Erzgebirge - Platz des Bergmanns
Die vermutlich größte Pyramide Deutschlands dreht sich von diesem Wochenende an im erzgebirgischen Johanngeorgenstadt. Die Stadt des Schwibbogens erwartete rund 4000 Besucher am Samstag vor dem 3. Adventssonntag zum "Original Johanngeorgenstädter Schwibbogenfest" auf den Platz des Bergmanns. Bevor es zum absoluten Höhepunkt des Tages kam, öffnete der Weihnachtsmarkt seine Pforten gegen 14.00 Uhr mit einem Bergmannsaufzug der sich anschließend direkt vor der einzuweihenden großen Pyramide aufstellte und die wartende unübersehbare Menschenmenge bis zur offiziellen Einweihung der größten Pyramide mit einem musikalischen Gruß unterhielt. Doch vor dem Andrehen wandte sich der Initiator und Bauherr der Pyramide, der Unternehmer Siegfried Ott an die Besucher aus Nah und Fern, „Johanngeorgenstadt soll einen touristischen Anziehungspunkt neben dem vor zwei Jahren errichteten größten freistehenden Schwibbogen mehr bekommen, seines Wissens nach sei es mit 26 Meter Höhe, das Flügelrad mit 8,74 m Durchmesser, die größte Pyramide der Welt die wir heute in Bewegung setzen. Ich habe ins Guinness-Buch geschaut. Die nächst größte Pyramide ist 20 Meter hoch.“. Der Bauherr informierte die staunenden Besucher über das Bauwerk aus Stahl, das rund 26 Meter hoch ist. Zwanzig Figuren geschnitzt aus Eichenholz, jede 500 Kilogramm schwer, die größten der Figuren sind 2,20 Meter groß, zeigen Persönlichkeiten aus der 360-jährigen Stadtgeschichte. Darunter den Namensgeber der Stadt Kurfürst Johann Georg I., einen Bergschmied, den Dichter Max Schreyer, einen Wismutkumpel, Handschuhnäherin, Steinbacher Zinnseifner, Johannstädter Bergmeister und weitere. Siegfried Ott hat sich als Auspuffbauer ein Denkmal gesetzt, in Übergröße steht diese Figur für die Firma Sportauspuffanlagen, die den Bau der Riesenpyramide finanzierte auf einem Portal des Bauwerks. Die 20 Holzfiguren seien bei einem deutsch-tschechischen Bildhauer Symposium entstanden. Von der Ideenfindung bis zur Umsetzung sei etwa ein Jahr vergangen, sagte Ott. Wie viel Geld der Firmenchef investiert hat, wollte er nicht verraten. Die Pyramide wurde in einem modernen Stil errichtet, wird im kommenden Jahr noch teilweise verkleidet und soll dann ganzjährig als Attraktion auf dem Platz des Bergmanns stehen bleiben.
Nach dem Grußwort des Bürgermeisters wurde unter Beifall die Pyramide in Drehung versetzt.
Im Anschluss wurde ein buntes weihnachtliches Programm auf der Bühne dargeboten. Für die jüngsten Besucher war der Weihnachtsmann mit seinen Gaben unterwegs. Buden mit erzgebirgischer Holzkunst, Spielwaren, Christbaumschmuck, Kerzen und weihnachtliche Düfte nach Leckereien luden zum Bummeln über den Weihnachtsmarkt ein.
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2 Kommentare
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Dieter Eckold aus Zeulenroda-Triebes | 20.12.2014 | 12:54  
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Renate Jung aus Erfurt | 21.12.2014 | 00:15  
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