Hinter glänzenden Rüstungen

Synonyme, sie leben von der Bedeutung des Großen und sind doch nur Bruchteile eines Ganzen. Sie sind Wegbeschreibungen einer Richtlinie und doch Anfang und Ende zugleich. Sie verinnerlichen den Sinn und leben von der Authentizität ihres eigenen Seins.
Wenn sich in einem Synonym der Grund eines Wesens wiederspiegelt, so ist was wir leben, ein Resultat der erlebten Vergangenheit, der widerfahrenden Gegenwart und der beeinflussbaren Zukunft.. ein wandelbares Geschöpf der Zeit, geboren aus Sanftmut, Milde, Altruismus und Philanthropie.

Jahre hinterlassen Spuren, sichtliche und verborgene und aus jenem dieser einzelnen Fasern, entsteht ein Strang- der Faden des Lebens. Er wandert von Generation zu Generation, er wird durchtrennt und neu geknüpft. Er beinhaltet unser Sein, gewoben in verflossenen Zeiten, ist er der Leitfaden des Augenblicks.

Der einzelne Mensch, ein Bruchteil des Ganzen.. ein Synonym für Leben.
Man könnte abertausende leere Seiten mit unzähligen Synonymen füllen und erhalte doch nur einen wesentlichen Bestandteil an desen Ende.

Doch was, wenn sich mit den Jahren ein Schleier über die Unbeschwertheit kindlichen Frohmuts legt und uns nimmt, was die Philanthropie lehrt. Was wenn aus einem einzigartigen Wort eine niederschmetternte Floskel und aus einem tiefgründigen Sinn Unverständnis entsteht.

Was wenn sich der Mensch gänzlich vergisst und den Schritt zu Neuem nicht zu wagen beginnt.

Ein jeder ist nur ein Bruchteil des Gesamten und doch ist sein Wesen beträchtlich, im Vergleich zur Unendlichkeit! Bereits Kinder lehren, obgleich es ihnen an Lebensjahren fehlt. Ihr beglücktes Sein, ist färbend für jene die nur kurz ihren Frohsinn streifen mögen.

Leben ist atmen, verweilen, sich hingeben und den bebenden Pulsschlag zu fühlen, sich berauschen lassen von der Welt, ihren Gerüchen und Geräuschen. Leben heißt existieren, lieben, lernen, weitergeben...

Leben ist ein Synonym und doch umfasst es alles, es ist ein Teil und doch ein Ganzes. Eine Ummandelung der Verschmelzung vom Sein zum Entschlafen, vom Aufbruch zum Ausklang und inmitten diesem, ist`s das Empfinden, einer Absolution gleich. Die Apperzeption eines Habitus, die einer Denunziation die Flügel zu stutzen weiß.
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4 Kommentare
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Hannelore Grünler aus Artern | 17.03.2014 | 20:16  
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Simone Guhr aus Zeulenroda-Triebes | 17.03.2014 | 23:36  
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Antje Hellmann aus Jena | 18.03.2014 | 14:55  
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Simone Guhr aus Zeulenroda-Triebes | 18.03.2014 | 15:58  
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