Hochkarätig unplugged, akustisch und elektrisch: Karat begeistert in Greiz

Unplugged zum Konzertauftakt: Claudius Dreilich (l.) und Bernd Römer.
Etwa 500 strahlende Augenpaare begeisterter Fans begleiteten das Konzert der Ost-Rock-Band Karat am 21. Oktober in der fast ausverkauften Vogtlandhalle in Greiz. Angekündigt als "Akustik-Konzert", begannen die Mannen um Sänger Claudius Dreilich mit einem Unplugged-Part, um nach dem "Schwanenkönig" die akustischen Gitarren "anzustöpseln". Und ab dem Titel "Albatros" gab es die volle elektrische Breitseite – sehr zur Freude des Publikums, in dem vom 18-Jährigen bis zum Endsechsiger jede "Altersklassse" vertreten war. Natürlich waren die etwas reiferen Jahrgänge in der Überzahl. "Das ist eine musikalische Zeitreis in unsere Jugend", schwärmte Astrid Kirchner beispielsweise, die mit ihrem Mann extra aus Gera zu dem Karatkonzert nach Greiz angereist war und jeden der Titel lauthals mitsang. Die Musiker auf der Bühne – Claudius Dreilich (voc, g), Bernd Römer (g), Michael Schwandt (dr), Christian Liebig (b, g) und Martin Becker (keyb, harm) – hatten sichtlich Spaß an der Performance und stellten ihre musikalische Kompetentz eindrucksvoll unter Beweis. Claudius Dreilich, der für seinen viel zu früh verstorbenen Vater Herbert Dreilich seit 2005 Sänger der Band ist, schaffte es mühelos mit seinen Ansagen, den Draht zum Publikum herzustellen. Es erklangen alle Hits aus der 38-jährigen Karriere der Band. Auch die zwei, drei aktuelleren Titel im Set konnten überzeugen und natürlich durfte "Über sieben Brücken" nicht fehlen – der Konzerthöhepunkt für die meisten Karat-Fans im Saal.
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Joachim Kerst aus Erfurt | 07.04.2013 | 21:12  
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