„Ich singe meine Lieder!“ – Veronika Fischer im Dezember auf Tournee

Wann? 08.12.2013 17:00 Uhr

Wo? Vogtlandhalle, Carolinenstraße 15, 07973 Greiz DE
Veronika Fischer gastiert am 8. Dezember in Greiz und am 21. Dezember in Erfurt. (Foto: Margaretha Olschewski_KOCH Universal Music)
 
Veronika Fischer wurde vor 62 Jahre in Wölfis geboren. (Foto: Margaretha Olschewski_KOCH Universal Music)
Greiz: Vogtlandhalle | Sie hat in über 40 Jahren tausende Konzerte gegeben, 21 Solo-Alben im Studio eingespielt und im März dieses Jahres ihre Autobiographie „Das Lügenlied vom Glück“ veröffentlicht. Veronika Fischer war die erfolgreichste Interpretin der DDR. Im Dezember geht sie wieder als Sängerin auf Tour und gastiert in neun ostdeutschen Städten. Vor dem Tourneestart sprach ich mit der Interpretin, die vor 62 Jahren im thüringischen Wölfis geboren wurde.

Auf ihrer Tournee gastieren Sie auch in Thüringen: am 8. Dezember in der Greizer Vogtlandhalle und am 21. Dezember in der Alten Oper Erfurt. Sind das für sie als gebürtige Thüringerin ganz besondere Gastspiele?
Das möchte ich so nicht sagen. Für mich sind alle Orte wichtig! Aber vielleicht ist Erfurt doch etwas Besonderes. Weil das ganz in der Nähe meiner Heimat ist. Ich stamme ja aus Wölfis bei Gotha. Durch diese Heimatnähe wird der Auftritt in Erfurt für mich vielleicht etwas emotionaler sein als in den anderen Gastspielstädten.

Haben Sie noch persönliche Verbindungen in Ihre alte Heimat?
Sicher, besonders nach Gotha, wo meine älteste Schwester wohnt.

Greiz ist mit Abstand die kleinste Stadt auf Ihrer Tournee. Gibt es einen besonderen Grund, weshalb Sie in dieser Ostthüringer Kreisstadt auftreten?
Nein. Das haben die Veranstalter so organisiert. Offenbar besteht in Greiz Interesse, dass ich dort auftrete. Und ich freue mich sehr darauf, nach langer Zeit wieder einmal dort zu sein!

Ihre Karriere begann während Ihres Studiums an der an der Dresdner Musikhochschule als Sängerin der Stern Combo Meißen, später bei Panta Rhei. Haben Sie noch Kontakte zu den Musikerkollegen aus dieser Zeit?
Kaum. Es sei denn, man spielt zusammen, bei den Ostrock-Klassiks zum Beispiel. Ansonsten bin ich ja auch in vielen anderen Bereichen unterwegs. Und von den ganz frühen Formationen wie Panta Rhei sind ja leider auch schon einige Musiker von uns gegangen.

1981 emigrierten Sie in den Westen und kamen nach dem Fall der Mauer zurück. Was unterscheidet die Menschen in Ost und West?
Inzwischen haben sich die Mentalitäten schon sehr angenähert. Als ich im Westen war, empfand ich die Menschen dort etwas aufgeschlossener und frecher. Die DDR-Bürger waren damals doch ein bisschen braver. Das hat sich dann aber geändert, heute würde ich da keinen Unterschied mehr empfinden.

Ihre Tournee im Dezember steht unter dem Motto „Es ist ein Schnee gefallen“. Das klingt nach Weihnachtsprogramm …?
Es werden aber keine Weihnachtskonzerte sein, denn ich singe meine Lieder. Das Programm ist eine Mischung aus alten Titeln, die immer wieder gewünscht werden, und jüngerer Musik. So aus meiner Winter-CD „Dünnes Eis“, die sich natürlich speziell auf unsere Jahreszeit bezieht. Entsprechend gibt es bei den Konzerten einen Mix aus einigen neueren Songs wie „Ruhe und Stille“ von der Weihnachts-CD und die Klassikern aus meiner Karriere. So werden natürlich auch „Auf der Wiese“ und „Dass ich eine Schneeflocke wär“ erklingen. Das ist das, was sich die Menschen von mir immer wieder wünschen und das werde ich natürlich auch singen.

Wer begleitet Sie auf der Bühne? Gibt es Live-Instrumente oder gesampelte Begleitmusik?
Bei uns wird alles live gespielt, von tollen Musikern, die ihre Instrumente brillant beherrschen. So habe ich einen neuen Musiker hinzugewonnen, Frank Bauer, der das Flügelhorn spielt. Er ist eine sehr gute Bereicherung zu unserem Live-Quartett mit Andreas Gundlach am Klavier, Heiko Jung am Schlagzeug, Udo Weidemüller an der Gitarre und Peter Inagawa am Bass – die übrigens alle Thüringer sind! Das war aber kein Kriterium, um in unsere Band zu kommen. Es sind Top-Musiker, die die verschieden Stilistiken meiner Musik aus vier Jahrzehnten zeitgemäß spielen können. Sie geben meinen Liedern das besondere Feeling, das ich zum Singen brauche.

Info: Alle Termine auf www.veronikafischer.de

Verlosung: Der Allgemeine Anzeiger verlost für das Konzert von Veronika Fischer in Greiz zwei mal zwei Freikarten. Interessenten können bis zum 2. Dezember 11 Uhr unter dem Stichwort "Vroni Fischer" eine E-Mail an zeulenroda@allgemeiner-anzeiger.de schicken (bitte Namen und Anschrift mit angeben) oder am 2. Dezember von 11 bis 11.15 Uhr die Gewinn-Hotline 036628/49743 anrufen. Die Gewinner werden aus allen eingehenden Mails und Anrufen ausgelost.
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Nachtrag:


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Die Gewinner der Freikarten sind: Sabine Weigert in Langenwetzendorf und Sabine Steinert aus Mohlsdorf. Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß beim Konzert!
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