Lausbub mit dem Schalk im Nacken - Jörg Halsema stellt im Neuberinhaus aus

Wann? 03.07.2016

Wo? Neuberinhaus, Reichenbach im Vogtland DE
Lausbub Jörg Halsema
Reichenbach im Vogtland: Neuberinhaus |

Mit der Ausstellung "Quer Beet" des Karikaturisten, Illustrators und Trickfilmzeichners Jörg Halsema präsentiert sich der Förderverein Kunsthalle Vogtland erstmals im Foyer des Neuberinhauses Reichenbach.

"Wir freuen uns, einen solch kompetenten und bekannten Verein in unserem Haus zu haben", begrüßte Vogtland-Kultur Gmbh-Geschäftsführer Jens Pfretzschner zirka 100 Gäste zur Vernissage. "Und wir sind froh, hier in diesem Haus ein neues Domizil für unsere Ausstellungen gefunden zu haben", verlieh der Vorsitzende des Fördervereins, Dr. Klaus Schäfer, seiner Freude Ausdruck. Die früheren Räumlichkeiten in der Bahnhofstraße waren dem Verein vom Vermieter, der Sparkasse Vogtland, gekündigt worden.

Mit der Exposition von Jörg Halsema kann der Kunsthallenverein gleich eine überaus attraktive Werksschau im Neuberinhaus zeigen. Der Mylauer Künstler, der "auf dem ersten Blick den Eindruck eines überaus ernsthaften Menschen macht, aber durch und durch ein Lausbub ist. Wobei Lausbuben wertvolle Mitglieder unserer Gesellschaft sind", wie Christoph Hermann vom Verein ars popularis in seiner launigen Laudatio befand, präsentiert sich mit rund 60 Arbeiten. Darunter etwa 30 "Quer Beet" aus seinem früheren Schaffen. Die andere Hälfte sind aktuelle Werke, die der Künstler extra für diese Ausstellung ausgesucht hat. Darunter auch Bühnenbilder und Illustrationen aus den "Märchen und Geschichten aus dem Vogtland". Doch es sind vor allem die Karikaturen und Kurz-Comics, die ungehemmte Heiterkeit hervor rufen.

Die Ausstellung ist unbedingt anschauenswert und bis zum 3. Juli im Neuberinhaus zu sehen!

Jörg Halsema wurde 1992 geboren und erlernte bei der Deutschen Reichsbahn den Beruf des Triebwagenelektrikers. Bereits da fühlte er sich mehr zu kreativem Schaffen hingezogen. "Nachdem ich gesehen habe, was alles so gezeichnet wird und den Weg in die Öffentlichkeit findet, dachte ich mir: Das kannst du auch und habe angefangen" (Zitat Jörg Halsema). So fanden bereits zu DDR-Zeiten Karikaturen des Vogtländers den Weg in den "Eulenspiegel". Nach der Wende war Halsema als selbstständiger Gebäudesanierer tätig. Seit 2000 arbeitet er als freiberuflicher Trickfilmzeichner, Illustrator und Karikaturist. Als solcher war er bereits zu mehreren Karikatur-Triennalen in Greiz vertreten und hat schon in Berlin, Hannover, Netzschkau, Göttingen und Reichenbach ausgestellt.
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