Märchen und Mythen im Sommerpalais

Wann? 03.06.2012 10:00 Uhr

Wo? Sommerpalais, Greizer Park, 07973 Greiz DE
Erotik und Märchen: "Eros und Psyche", Reproduktion eines Holzschnitts von Paul Thumann.
Greiz: Sommerpalais | Mit der Exposition "Märchen und Mythen" stellt das Sommerpalais in Greiz derzeit Helden und Götter, Prinzen und Feen – eben all die sagenhaften und märchenhaften Gestalten, die uns seit frühester Kindheit begleiten, vor.

Beim Besuch der Ausstellung wird schnell klar: Märchen und Mythen gehören zu den ältesten und beliebtesten Formen der Literatur. Mythen dienten ursprünglich zur Erklärung von unerklärlichen Ereignissen und Zusammenhängen weltlicher Geschehnisse. Märchen hingegen vermischen Phantasie und Wirklichkeit, um ihren belehrenden oder pädagogischen Kern zu übermitteln. Beiden Gattungen ist jedoch der unterhaltende Charakter faszinierender Geschichten gemein.

In der Ausstellung sind neben einigen Werken aus den Sammlungen der Gebrüder Grimm bekannte und unbekannte Texte internationaler Volks- und Kunstmärchen, mythologische Helden- und Götterdarstellungen sowie satirische und humoristische Illustrationen zu sehen. Mit dabei ist unter anderem eine französische Märchensammlung des 18. Jahrhunderts mit dem Titel "Le Cabinet des Fées, ou collection choisie des contes des fées (...)". Die 41 Bände enthalten bekannte Märchen des 17. und 18. Jahrhunderts, darunter französische, englische, arabische, türkische, indische und chinesische Märchen. Einige der enthaltenen Werke sind noch heute bekannt – zumeist aus den Niederschriften der Gebrüder Grimm – wie beispielsweise Rotkäppchen, Dornröschen oder der gestiefelte Kater. Wobei sich diese Versionen von den ersten bekannten Niederschriften meist in einem wesentlichen Punkt unterschieden: Während es bei den Gebrüdern Grimm oft ein Happy End gibt, enden die Original-Märchen oftmals grausam.

Außerdem zeigt die märchenhafte Ausstellung die erste Übersetzung der ältesten bekannten Märchensammlung der Welt in eine europäische Sprache: die Märchen aus 1001 Nacht.

Den Bogen zur Gegenwart spannen in der Ausstellung einige aktuelle Karikaturen aus dem Bestand des SATIRICUM, die Figuren oder Inhalte der Märchen in die Jetzt-Zeit transportieren.

Die Ausstellung wird bis zum 3. Juni 2012 zu sehen sein.

Öffnungszeiten: April bis Juni von 10 bis 17 Uhr. Montags geschlossen – außer Ostermontag und Pfingstmontag.
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