Märchenhaftes im Dornbachgrund – mit Rotkäppchen, Schneewittchen und den sieben Schwaben auf Tuchfühlung

Das Knusperhexenhaus, das Wahrzeichen des Märchenwaldes. Davor kämpfen die sieben Schwaben als neueste Attraktion des Parks gegen den Hasen.
 
Auf dem Parkplatz wartet der Märchenwald-Express auf Gäste.
Saalburg-Ebersdorf: Märchenwald | Wer in den Ferien märchenhafte Stunden erleben möchte, braucht gar nicht in die Ferne zu schweifen. Denn in Saalburg, an Deutschlands größtem Stausee, lädt seit über 20 Jahren der „Märchenwald“ zum Gucken, Staunen und Spielen ein. Was 1990 als kleine private Initiative an der Bleilochtalsperre mit der liebevollen Präsentation von Szenen aus deutschen Märchen in großen Dioramen begann, hat sich längst von einem Geheimtipp zu einem Besuchermagneten entwickelt, der nicht nur Ferienkinder anlockt, sich im geheimnisvollen Dornbachgrund verzaubern zu lassen.

Aus der ganzen Bundesrepublik pilgern mittlerweile Besucher mit Kind und Kegel in den Freizeitpark am Bleilochstausee, um für einige Stunden in eine Märchenwelt einzutauchen. Und um dabei einige Überraschungen zu erleben. Denn manche, die einst als Kind schon einmal hier waren, kommen heute mit ihren eigenen Kindern und staunen, was sich in den letzten Jahren alles im Saalburger Märchenwald getan hat. Schließlich wird die Präsentation ständig erweitert, jedes Jahr kommen neue Attraktionen hinzu.

Um die 40 Szenerien gibt es zu entdecken, alle mit viel Liebe zum Detail gestaltet und viele mit mechanischen und akustischen Effekte. Gleich am Eingang werden die Besucher vom sprechenden Baum begrüßt und der Blick fällt auf das überdimensionale Hexenhaus, dem Wahrzeichen des Märchenwaldes. Am Fuße des Hexenhauses kämpfen als neueste Attraktion des Freizeitparks die sieben Schwaben mit einer langen Lanze gegen einen Hasen, während daneben der Riese auf das tapfere Schneiderlein herabschaut, dass gerade mit dem Einhorn zu tun hat. Viele alte Bekannte gibt es beim Gang durch die Anlage zu entdecken: Schneewittchen und die sieben Zwerge, Die Schneekönigin, der Soldat mit dem Feuerzeug und dem großen Hund, Dornröschen, Schneeweißchen und Rosenrot – um nur einige zu nennen. Ein kleines Museum im Hexenhaus informiert über die Geschichte des Parks, kleine Fahrgeschäfte und ein Tiergehege sorgen für weitere Abwechslung.

Hier verraten einige Besucher, woher sie kommen und was ihnen am besten gefällt:

Andy Fahl aus Schleiz war mit seinem zweijährigem Neffen Lucas schwer beschäftigt, um mit dem Minibagger Sand und andere Baumaterialien umzulagern. „Der Kleine ist begeistert und hier gar nicht wieder herauszukriegen“, so der Onkel, dem das Hantieren in dem Bagger aber offensichtlich auch selbst großen Spaß bereitete.

Gegenüber, auf dem Minicar-Parcours, drehte Lukas Leon Zimmermann seine Runden mit einem Elektro-Auto. „Das ist das Tollste hier“, so der Dreijährige. Sein Vati Nico Dominguez verriet, dass sie aus Unterwellenborn kommen und das erste Mal hier sind. „Doch wir kommen bestimmt wieder“, sind sich Papa und Sohn einig.

Federico Petruzzelli und Sohn Robin hatten sich erst einmal mit ihren Frauen und Labrador Benny im Freiluftrestaurant „Am Feenstübchen“ bei einem Thüringer Bier gemütlich gemacht. Die Familie aus Köln hatte ihre Zelte für eine Woche in Kloster aufgeschlagen und fand den Märchenwald als einen der Höhepunkte ihres Kurzurlaubes.

Hoch oben, am Hexenhaus, ließ die siebenjährige Jette Runge mit ihrer Mutti Anna und deren Freundin Katrin den Blick über den Märchenwald schleifen. „Am besten gefällt uns hier das Märchenbild von den zertanzten Schuhen“, waren sich die drei Frauen aus Aschersleben einig.

Mit Begeisterung rauschte Selin Thiel in der Seilbahn über das Tal, was ihr den meisten Spaß in der Anlage machte. Die Zehnjährige war mit ihrer Familie aus Dortmund zum Urlaub angereist – mit Mutti Christiane Keil, Vati Michael Keil sowie den Brüdern Maurice (3) und Yanic (1) – und da war natürlich ein Besuch im Märchenwald Pflicht.

Laura Wolfram (12) aus Rudolstadt drehte mit ihrer Freundin Maxi Müller (11) aus Rathenow einige Runden mit den Discobooten über den Teich, was den Mädchen neben der Seilbahn am besten gefiel. Die beiden waren mit Lauras Schwester Anna (6), der die Drehkugel am besten gefiel, und den Großeltern Marina und Walter Schönfelder da. Oma und Opa gefiel alles ausgezeichnet und sie hatten die größte Freude, wenn die Mädchen Spaß hatten!

SERVICE: Der Märchenwald in Saalburg ist noch bis zum 31. Oktober täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

VERLOSUNG: Der Allgemeine Anzeiger verlost fünf mal drei Tickets für je zwei Erwachsene und ein Kind. Die Gewinner werden unter allen Einsendern, die uns bis zum 17. August 10 Uhr per E-Mail an zeulenroda@allgemeiner-anzeiger.de unter „Märchenwald“ die Preisfrage richtig beantworten: An welchem Stausee liegt Saalburg und damit auch der Märchenwald?

AUFLÖSUNG und GEWINNER: Saalburg liegt natürlich an der Bleilochtalsperre, was (fast) alle Einsender erkannt haben. Die Gewinner der Freikarten sind:

1. Familie Walter, Reuther Str. 15, 07926 Gefell
2. Familie Steinert, Straße der Einheit 8, 07987 Mohlsdorf-Teichwolframsdorf
3. Andrea Köhler, Obergeißendorf 41, 07980 Berga/Elster
4. Daniela Heuschkel, Göttendorf 11, 07957 Langenwetzendorf
5. Rico Buchwaldt, Weststr. 6, 07950 Zeulenroda-Triebes

Herzlichen Glückwunsch! Die Tickets liegen bis zum 31. Oktober 2012 am Einlass des Märchenwealdes bereit.
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