Morgensingen im Goethepark gut angenommen

Erwartungsvolles Publikum
  Greiz - Goethepark.
Die Chöre des „Neuen Reußischen Sängerkreises“ trugen beim Morgensingen zum Park- und Schlossfest 2014 im Goethepark den rund 300 Musikfreunden des Chorgesamges traditionelles und modernes Liedgut vor.
Eröffnet wurde das Konzert wie auch in den vergangenen Jahren mit "Sonntag ist`s" und passend zum Wetter „Frisch auf, es grüßt der Sonnenschein“, vorgetragen von allen Männerchören unter der Leitung von Markus Dietsch.
Der Kinderchor „Paul Dessau“ begrüßte die Zuhörer mit „Hörst du den Vogelsang“ und „In the merry mont of May“, einstudiert von Doris Marek.
Worte zur Überleitung zu den einzelnen Programmpunkten fand in charmanter Art und Weise, Moderator Ullrich Zschegner, mit Couplets von Heinz Erhardt und eigenen Worten, die passend zu den vorgetragenen Liedern ausgewählt wurden. So auch zum Auftritt der Singgemeinschaft Gommla/Irchwitz, die mit einer humoristischen Liedfolge am liebsten mit dem Publikum „Hinaus in die Ferne“ ziehen wollten. Die musikalische Leitung der Singgemeinschaft lag in den Händen von Ulrich Jung und am Klavier begleitete den Chor Katrin Bauch.
Der Männerchor Kurtschau unter der Stabführung von Rolf Jetschke besang „Die Waldschenke“ und schweifte mit dem Lied „Herrlicher Baikal“ in weite Ferne. In diesem Jahr begeht der Chor sein 140-jähriges Bestehen.
Mit beliebten Filmmelodien, am Klavier von Jelena Hasanov begleitet, überzeugte das Greizer Volkskunstensemble unter der Leitung von Karlheinz Naumann, vor dem Auftritt der Gruppe „Querblech“ von der Musikschule "Bernhard Stavenhagen", die mit Dixieland, Swing und traditioneller Blasmusik ein völlig anderes Genre dem Publikum zu Gehör brachten. Die sieben jungen Musikanten musizierten unter der Regie von Matthias Härtig.
Mit dem Mänergesangsverein Raasdorf unter Leitung von Kirchenmusikdirektor Wolfram Otto ging es mit dem Lied „“Mala moja“ und dem Hit der Rockgruppe Karat „Über sieben Brücken“ zurück zum Chorgesang.
Der Frauenchor Schönfeld unter der Leitung von Sabine Dietzsch beeindruckte mit zwei sehr schönen, wenn auch nicht allen Zuhörern bekannten Volksliedern.
Die Männerchorgemeinschaft Greiz stellte mit den Solisten des Tages, Ulrich Zschegner, und Jürgen Klemet , „La Montanara“ das Lied der Berge vor. Im nachfolgenden Beitrag behaupteten die Sangeskehlen der Chorgemeinschaft „Ich hab das Fräulein Helen baden sehn“ einem Ohrwurm aus den frühen zwanziger Jahren unter der Stabführung von Markus Dietsch.
Der Sängerkranz Wildetaube, geleitet von Andreas Held, brachten mit dem bekannten Volkslied „Es zogen auf sonnigen Wegen“ und „Die Liebe ist der Welt geschenkt“ die Zuschauerherzen auf ihre Seite.
Zum Abschluss sang der Männerchor Mohlsdorf unter der Leitung von Helmut Colditz, und forderte das Publikum auf „Komm zum Walde“ und stimmgewaltig konnte der Chor mit „Blauer Himmel, goldene Sonne“ das Publikum zum darauf folgenden Festumzug unter viel Beifall verabschieden.
Die Beschallung übernahm Mike Appel vom Geschäft K&K City-Sound.
Volksfeststimmung während der Veranstaltung in den vorangegangenen Jahren im Schlossgarten, veranlasste die Organisatoren nach einem neuen Veranstaltungsort Ausschau zu halten. Ulrich Zschegner erinnert sich, das Chorsingen im Goethepark eine lange Tradition, denn bis 1972 traten die Chöre anlässlich der Kulturfesttage im Goethepark auf. Beim Publikum und Chören ist der neue Veranstaltungsort gut angekommen.
Auch in diesem Jahr wurde eine Spendentrommel zur Unterstützung eines abendlichen Serenadenkonzertes, das am 27. März auf dem Kirchplatz statt findet aufgestellt.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
1 Kommentar
9.688
Hannelore Grünler aus Artern | 22.06.2014 | 19:55  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige
Anzeige