"sequenzen" und "quartett" auf Schloss Burgk

Wann? 13.11.2016 10:00 Uhr bis 13.11.2016 18:00 Uhr

Wo? Schloß Burgk, 07907 Burgk DE
Aus der Blattserie "home sweet home" (Foto: H. Heynig)
 
Aus der Blattserie "memory" (Foto: H. Heynig)
Burgk: Schloß Burgk |

Das Museum Schloß Burgk zeigt in den Räumen der Neuen Galerie, im Pirckheimer-Kabinett und im Grafik-Kabinett bis zum 13. November die Ausstellung "sequenzen" und "quartett. art_lex. experimental literature & art / published/curated by gerhild ebel".

Gerhild Ebel, 1965 in Halle geboren, studierte zunächst Phytopathologie an der Martin-Luther-Universität Halle und arbeitete als Wissenschaftlerin im Pflanzenschutzamt. Seit 1988 entstanden neben experimenteller Literatur verstärkt künstlerische Arbeiten auf dem Grenzgebiet von Sprache, Bild und Wissenschaft. In ihren Arbeiten setzt sie sich mit der Kommunikation im Informationszeitalter, der Persönlichkeitspsychologie und politischen Themen auseinander. Gerhild Ebel ist eine der international führenden Künstlerinnen auf dem Gebiet der Buchkunst. Ihr umfangreiches wie außergewöhnliches Werk wird weltweit geachtet, ausgestellt und gesammelt. Die Arbeiten der Hallenser Künstlerin befinden sich in internationalen Museen und Sammlungen, so u.a. im Centre Pompidou Paris, im Museum of Modern Art New York, dem Victoria and Albert Museum London und ebenso im Museum Schloß Burgk.

Weiter fungiert Gerhild Ebel seit Jahrzehnten als Herausgeberin und Kuratorin originalgrafischer Zeitschriften wie "miniature obscure" (1991 bis 2007), "art_lex" - Enzyklopädie für experimentelle Literatur und Kunst (2015) und seit 2008 der Zeitschrift "quartett", die in der Ausstellung im Museum Schloß Burgk erstmals nahezu komplett gezeigt wird.

Die Ausstellung auf Schloß Burgk stellt die Künstlerin Gerhild Ebel vor, wie auch die Herausgeberin. Aus dem äußerst umfangreichen eigenständigem Werk werden u.a. verschiedene Papierschnitt-Serien präsentiert: "bridges", "illusion" und "memory" sowie die 20-teilige Reihe "ist gleich", bei welcher 100er-Banknoten verschiedener Nationalitäten zum Kunstwerk avancieren und für die teuersten Gemälde der Welt stehen. Mehr als 20 Künstlerbücher und die Installation "cäsium" (Text: Ulf Stolterfoht/ Grafik: Gerhild Ebel) zeigen eine weitere Facette aus dem Werk.
Zwei Räume sind der original-grafischen Zeitschrift "quartett" vorbehalten. Seit 2008 arbeiten je Ausgabe 23 bis 25 Künstler (Bildende Künstler, Autoren, Musiker) zu einem vorgegebenen Thema vier Blätter - Thema und Format sind vorgegeben, die Ausführung bzw. Technik ist frei, die Auflage jeweils auf 44 Exemplare limitiert. Die Ausstellung in Burgk zeigt die bisher entstandenen Ausgaben 1 bis 3 mit Arbeiten von Hartmut Andryczuk, Claus Bach, M.S.Bastian/Isabelle I., Anton Bruhin, Kurt Buchwald, Inger Christensen, Gerhild Ebel, Klaus Elle, Elke Erb, Brigitta Falkner, Franzobel, Heinz Gappmayr, Ilse Garnier, Pierre Garnier, Eugen Gomringer, Cornelia Groß, Durs Grünbein, Anja Harms, Rainer Henze, Frank Herrmann, Hans Hess, Hans Heynig, Peter Huckauf, Tilman Knop, Robert Kunec, AAge Langhelle, Josef Linschinger, Helmut Löhr, David Malin, Friederike Mayröcker, Horst Peter Meyer, Rune Mields, Franz Mon, Annette Munk, Geraldine Ondrizek, Gerhard Rühm, Veronika Schäpers, Valeri Scherstjanoi, Ulrich Schlotmann, Lutz Seiler, Uta Schneider, Andreas Siekmann, Frank Siewert, Ulf Stolterfoht, Karen Stuke, Timm Ulrichs, Dagmar Varady, Patricia Waller, Uwe Warnke, André Werner, Anna Werkmeister, Karla Woisnitza, zeitblom und Ottfried Zielke.

Öffnungszeiten
April bis Oktober: Dienstag bis Sonntag 10:00 - 18:00 Uhr.
November bis März: Dienstag bis Sonntag 11:00 - 16:00 Uhr.
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