Sommerkonzert begeistert aufgenommen

Volkskunstensemble Greiz unter Leitung von Christiane Lorenz
Greiz - Pohlitz
In einem Lied von Wolfgang Amadeus Mozart heißt es: „Wo Musik sich frei entfaltet, sieht man eines Lebens Sinn, wo Musik sich frei entfaltet, findet Freude immer hin“. Die Vermittlung dieser Freude war am vergangenen Sonntag das gemeinsame Anliegen der Sänger und Sängerinnen vom Volkskunstensemble Greiz, das unter der Leitung von Christiane Lorenz zum Sommerkonzert in die Pohlitzer Kirche eingeladen hatte. „Mir haben die Proben mit den Choristen viel Freude gemacht“ sagte Christiane Lorenz, die für den erkrankten langjährigen Leiter Karlheinz Naumann Verantwortung übernahm. Mit einer Folge traditioneller und bekannter Volkslieder nahm der Chor die zahlreichen Besucher mit auf eine musikalische Reise durch den Sommer. Mit „Es zogen auf sonnigen Wegen“, „Das Lieben bringt groß Freud“, Mein Mädel hat einen Rosenmund“, gefolgt von „Morgenglocken erklingen“ und Wach auf mein Herzens Schöne“ erntete der Chor viel Applaus für die Pflege und Bewahrung des volkstümlichen Liedgutes. Anlässlich des 260. Todestages von Amadeus Mozart erklang „Wo Musik sich frei entfaltet“, da kommt Musik und Gesang zusammen, Musik sei eine Gnade Gottes, fügte Pfarrer Christian Colditz in seinen gesprochenen Texten an. Die Solisten Hannelore und Hans Müller interpretierten wunderschön „Nimm doch den Tag in die Arme“ einfühlsam von Elena Hasanov instrumental begeleitet. Unter dem Thema „Es war einmal“ erklangen bekannte Melodien von Werner Richard Heymann aus UFA-Filmen mit „Ein Freund, ein guter Freund“, „Eine Nacht in Monte Carlo“, Liebling mein Herz lässt dich grüßen“. Mit „Jetzt gang i ans Brünnele“ gelang der Abstecher ins Schwäbische, „Wohlauf noch getrunken“, Früh wenn die Wiesen“, folgten, bevor gesungen wurde, „Lasst doch der Jugend, der Jugend ihren Lauf, hübsche Mädel wachsen immer wieder auf“. Mit einer Liebeserklärung ans Vogtland, das so schön ist, zwischen Tälern und Höhen, wurden die Vorzüge unserer Heimat besungen. Mit dem Bittruf „Dona nobis pacem“, „Gib uns Frieden“, erklang ein Lied unbekannter Herkunft, das zu vielen Anlässen innerhalb und außerhalb der Kirchen gesungen wird. Mit „Gardeoffizier“ aus dem 1930 gedrehten Film „Das Lied ist aus“ von Liane Haid gesungen, wurde das Lied zu einem Ohrwurm und zum musikalischen Leckerbissen zum Abschluss des Sommerkonzertes. Gut angekommen, sang und klatschte das Publikum beim Refrain mit, danach bedankten sich die Liedsänger mit augenblicklichen Zugaben.
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