Spaß, Action und Nervenkitzel waren willkommen

Da war echt was los
Reichenbach: Park der Generationen |

Am Wochenende kamen unzählige Besucher zum Familienfest und Ballonglühen in den Park der Generationen nach Reichenbach.

An allen Veranstaltungstagen gab es reichlich Gelegenheit sich auf verschiedenen Fahrgeschäften mit Riesenrad, Walzerfahrt und Kinderkarussells zu vergnügen. An den Schieß- und Losbuden sowie an den Ständen mit lukullischen Leckereien war viel Betrieb. Die Motorradartistik-Vorführungen der Hochseiltruppe Schmidt lenkten mit seinem Programm die Augen der Zuschauer auf das hoch über den Köpfen der Besucher gespannte Stahlseil. Das sommerliche Wetter lud zudem zu einem gemütlichen Spaziergang durch die Anlagen ein, von den zahlreichen Sitzgelegenheiten war das bunte Treiben gut zu beobachten. Der veranstaltende Schaustellerbetrieb Walz hatte am Samstagabend zu einem besonderen Höhepunkt mit der Teilnahme regionaler Ballonfahrer eingeladen. Aus Reichenbach die Schoko-Ballonfahrten mit Tino und Claudia Scholz, aus Zwickau mit dem Robert Schumann Ballon Ole-Nils und Uta Opitz., dem Ballonsportverein Chemnitz, die Vogtlandballonfahrten und dem „Rainer L“ Ballon. Aus Greiz die Hobby-Piloten Holger und Fritz Dinger mit zwei selbstgebauten Modellballons, die sich effektvoll in die Schau der „Großen“ reihten. Mit dem Einbruch der Dunkelheit nahmen die Teams Aufstellung zu den Vorbereitungen ihre Ballons fahrfertig aufzurüsten. Mit einem Unterschied, die Ballone bleiben beim Ballonglühen gesichert am Boden. Mit einigem Aufwand gelang es den Mannschaften zügig die Ballonhülle mittels Gebläse und anschließend durch die Flamme des Brenners den Ballon aufzurichten. Mit einer wunderbar in Szene gesetzten Schau brachten die Piloten ihre Ballons zum glühen. Es entstanden Lichteffekte, der die Umgebung der Hüllen illuminierte und die Zuschauer von deren Anblick fasziniert waren. Die Ballone wirkten auf die Zuschauer wie riesige Glühbirnen. Das Ballonglühen war aber nicht das einzige Event, das dem anwesenden Publikum geboten wurde, die Glühzeit der Ballone wurde über Funk angewiesen und die Effekte mit Musik untermalt. Zwischendurch und zum Abschluss bekamen die Piloten mit ihren Helfern, ohne die geht es nicht, einen lang anhaltenden Applaus. Zur Teilnahme wie alle anderen Teams hatte sich „Ole“ mit dem Schumannballon entschlossen, damit möchten wir das Interesse unter den Leuten zu einer Ballonfahrt wecken und zum anderen Jungen und Mädchen für den wunderbaren aber auch etwas teuren Sport begeistern. Eine Ballonhülle hält im Durchschnitt 500 Fahrstunden und kostet zwischen 30 und 40 Tausend Euro. Am Sommerlager nahmen wieder Jungen und Mädchen teil, darunter auch die 17-Jährige Paula Brunngräber aus Suhl, die ihren Pilotenschein ablegte. Nina Dahmisch aus NRW hat bereits über 500 Ballonfahrten hinter sich gebracht und ist mit 17 Jahren ebenfalls Pilotin, die erworbene Lizenz kann bis zu 8000 Euro kosten.
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Hannelore Grünler aus Artern | 25.08.2015 | 16:58  
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