Abendlicher Taschenlampenschlossrundgang in Greiz

Greiz: Oberes Schloss | Wie wird das sein, im Dunkeln ein altes Schloss zu erkunden? Wird das gruselig oder unheimlich? Oder gibt es dort sogar ein Schlossgespenst? Viele Fragen, Aufregung und Spannung pur gab es schon Tage vor der geplanten nächtlichen Greizer Schlossbesichtigung bei den künftigen Schulanfängern der evangelischen Kindertagesstätte „Arche Noah“ Bernsgrün. Da wurden kleine und große Taschen- und Stirnlampen bereit gelegt und die Akkus nochmals geladen, bis es am Freitagabend endlich soweit war. Schlossführerin Gisela Peter wandelte mit den 28 kleinen und großen Besuchern auf dem Oberen Schloss Greiz auf den Spuren der einstigen Bewohner. So erfuhren die Mädchen und Jungen mit ihren Eltern und Großeltern viel Interessantes, Wissenswertes, Geschichten und Begebenheiten über das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt Greiz. Sie besichtigten und bestaunten u. a. den Fürstlichen Marstall, den Kerkerturm, den Schlossturm und Turmgarten und die mit Hauptschlössern und Wappentieren der Reußen bemalte Kassettendecke im Durchgang des Treppenhauses. Staunend umfassten die Kinder die uralte Zenta-Eiche, unter der das Leibpferd des Grafen Heinrich VI. begraben wurde, begeistert erstürmten sie den Schlossturm und aufmerksam verfolgten sie die Lampe, die Frau Peter in das Wasser des 55 m tiefen Brunnen im Wirtschaftsgebäude tauchte und beim Auftauchen ein kleines Feuerwerk hinterließ. Am Ende waren sich alle einig, dass der abendliche Rundgang im Schein der Taschenlampen ein besonderes Erlebnis war.
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