Ausbildung in der Brandsimulationsanlage (BSA) der ThLFKS 2014

Wie Ausbilder Carsten Fröb informiert, hatten am 15.03.2014 wieder einige Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Zeulenroda – Triebes eine
Heiße Ausbildung an der Thüringer Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule in Bad Köstritz.
In der gasbefeuerten Anlage mussten die Kameraden aus Zeulenroda, Triebes und Niederböhmersdorf das richtige Handeln und Vorgehen der erlernten theoretischen und praktischen Kenntnisse umsetzen, die sie am 01.03.2014 in Bernsgrün erlernt und gefestigt hatten.
Als Erstes bekamen die Teilnehmer durch die beiden Ausbilder Carsten Fröb (Bernsgrün) und David Scheidereiter (Auma) eine Einweisung in die Anlage. Im Anschluss wurde eine „Wärmegewöhnung“ durchgeführt, diese dient dem besseren Kennenlernen der Schutzwirkung der PSA.
Danach mussten die 6 Trupps folgende Szenarien bestehen:
- einfache Brandbekämpfung EG:
Werkstattbrand: brennende Werkbank. Angriffsweg, direkter Zugang.
- Brandbekämpfung paralleler Brandstellen 1. OG mit Personenrettung :
Küchen – und Wohnzimmerbrand. Angriffsweg über Außentreppe. .
- Brandbekämpfung paralleler Brandstellen auf zwei Ebenen mit Personenrettung:
Damit die Suche der vermissten Person nicht zu einfach war, ist jeder Raum mit Rauch gefüllt worden.
Im 1.OG brannte die Küche, mit drei Brandstellen inkl. Fritteuse, weiter ging es durch den Flur in das Wohnzimmer, in dem das Sofa brannte. Über die Wendeltreppe ging es vom Wohnzimmer hinab in die Werkstatt, wo die Werkbank schon in voller Ausdehnung brannte und die Flammen über die Wendeltreppe nach oben ins Wohnzimmer schlugen. Die Werkbank war kaum gelöscht,
als sich der Brand auf zwei Gasflaschen ausweitete, diese mussten gekühlt werden und das Flaschenventil im brennenden Zustand geschlossen werden.
Bei der letzten Übung wurde den Trupps alles abverlangt, so dass einige an ihre Leistungsgrenze kamen. Bei dieser harten Arbeit ist der Luftverbrauch bei allen enorm gestiegen.
So ein Szenario sollte im Ernstfall nie von einem Trupp allein gefordert werden!
So wurden bei den einzelnen Übungen das richtige und kontrollierte:
- Öffnen von Brandraumtüren
- Verhalten bei Durchzündung eines Flash - Overs
- Absuchen von Räumen
sowie
- die Raum - und Rauchgaskühlung
- die dynamische Strahlrohführung
- die Kommunikation im Trupp und nach Außen
- die Vornahme von Schlauchleitung und Schlauchreserve
unter realitätsnahen Bedingungen geübt.
Nach jeder Übung bekamen die Trupps eine Einschätzung ihrer Leistung, um Fehler aufzuzeigen und die Vorgehensweise zu optimieren.
Durch die zurückgehenden Brandeinsätze und die immer dichtere Bauweise (Wärmeschutzverordnung) der Häuser ist die Ausbildung in der BSA und im Feststoffbrandcontainer eine wichtige Grundlage für ein sicheres Vorgehen der Atemschutzgeräteträger im Innenangriff.

Fotos: Tobias Flämig
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