Bauernmuseum lockt mit fotografischen Aufnahmen

Kathrin Mölleken, Holger Völkel, Horst Fechner waren die ersten Besucher der Fotoausstellung von Michael Lebek (r.)
 
v.l. Michael Lebek zur Eröffnung seiner Ausstellung und ersten Besuchern mit Kathrin Mölleken und Holger Völkel
Nitschareuth - Bauernmuseum
Der Hobbyfotograf Michael Lebek eröffnete seine erste Fotoausstellung „Der entscheidende Augenblick“ in der Scheune des Bauernmuseums in Nitschareuth. Die fotografischen Aufnahmen passen zum gewählten Titel der Ausstellung, „denn genau den einen Moment mit der Kamera einzufangen, wo bestimmte Faktoren auf das Bild wirken, ist die Kunst, die das Fotografieren so interessant gestalten“ erläutert Michael Lebek seinen Gästen, die zur Eröffnung mit hoch in den Tennenboden gestiegen waren. Zu jedem seiner sechzig gezeigten Bilder könnte der Hobbyfotograf eine Geschichte erzählen, zu den unwiederholbaren Augenblicken gehört das Morgenrot, das die Bögen der Göltzstalbrücke in ein leuchtendes Rot eintauchen lassen. Bestimmend für das Gelingen einer solchen Aufnahme ist die Wahl des Standortes von größter Bedeutung, dazu der richtige Moment bei passender Wetterlage, den Finger am Auslöser der Kamera zu betätigen. Die Motive der Bilder verweisen auf bedeutende Bauwerke in Dresden und regionale Ansichten, Pflanzen aus der Alpenregion, Musikportraits und Tieraufnahmen. Der ehemalige Leiter des Bäderkomplexes in Greiz-Aubachtal findet im Ruhestand mehr Zeit für sein Hobby künstlerische Fotografie, das sich in der nachfolgenden Aussage widerspiegelt. Viele Stunden verweilte der gelernte Schlosser aus Zeitz stammend, auf dem Hof von Holger Völkel, der in Nitschareuth einen Landmaschinenhandel betreibt, das habe in ihm „Ambitionen geweckt“ ließ er seine Besucher wissen, dem Meister beim Restaurieren alter Traktoren mit der Kamera zu begleiten. Für Holger Völkel seien die Bilder eine Dokumentation seiner Arbeit, die Michael Lebek, so erklärte er „mit künstlerischen Auge fest hielt“. Auf Besucheranfragen eingehend, berichtete der Hobbyfotograf der in Reichenbach lebt, ausführlich wie es eigentlich zu der Ausstellung im Bauernmuseum kam. Vor zwei Jahren lernte er bei seinem Besuch auf der Greizer Hütte den ehemaligen Nitschareuther Biologie- und Zeichenlehrer Horst Fechner, auch als Hüttenhorst bekannt, kennen. Das traf sich gut, denn ich hatte gerade während einer Wanderung Pflanzen oberhalb der Baumgrenze fotografiert, deren namentliche Bestimmung noch aus stand und mir dabei Fechner geholfen hat. Als Dank erhielt er von mir auf einem Speichermedium die gefertigten Aufnahmen, die ich ihm während einem Konzert der Ilmenauer Band „Janna“ im Museumshof übergab. Natürlich ging ich nicht ohne Kamera zum Konzert, sagte Lebek, die angefertigten Aufnahmen von der Gruppe übergab ich dem Museumsehepaar Kati und Peter Richter, denen gefielen die Aufnahmen so gut, dass beide meinten „Micha du könntest doch bei uns eine Ausstellung starten“. So ist es dazu gekommen, das ich in einigen Wochen der Vorbereitung meine erste Fotoausstellung der Öffentlichkeit hier in Nitschareuth vorstellen kann, sagte unter Beifall seiner zahlreichen Gäste Michael Lebek zur Eröffnung. Die musikalische Umrahmung hatten die Musiker von „Shadowbound „ übernommen, die den Museumshof mit Rock aus dem Vogtland beschallten. Die Schau ist bis Mitte August Mittwoch von 13 bis 18 Uhr, Freitag von 15 bis 18 Uhr und am Sa und So von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Für Besuchergruppen ist die Anmeldung unter Tel. 036625/20504 erwünscht.
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