Baustelle Kirche und Friedhof Bernsgrün

Zeulenroda-Triebes: Bernsgrün | Für gleich vier Baumaßnahmen sahen die Bernsgrüner Gemeindekirchenräte, allen voran deren Vorsitzender Roland Hegner, in und um die sehenswerte, denkmalgeschützte Kirche Handlungsbedarf in diesem Jahr. Während die Maßnahme „Grüne Wiese“ mit der Umzäunung und Ausstattung mit Kreuz und Vasen bereits fertiggestellt werden konnte, laufen gegenwärtig noch der Bau der Friedhofsmauer, des teilweisen Außenputzes der Kirche und der Restauration der drei Bleiglasfenster im Altarraum auf Hochtouren.
Bereits in den zurückliegenden Jahren wurde ein großer Teil der baufälligen Friedhofsmauer saniert. Jetzt erfolgt ein weiteres Teilstück auf einer Länge von 22 Metern. Viele Einwohner packten dankenswerterweise beim nicht leichten Abtragen der alten Mauer mit an. Nun hat die Firma Liebmann Bau GmbH Bernsgrün den Fortgang der Arbeiten übernommen, um die 1,60 m hohe und 45 cm breite Mauer mit Natursteinen wieder herzustellen. Fundamente wurden ausgeschachtet und betoniert. Die Bestandssteine sowie weiter von Bernsgrüner Bürgern gesponserte müssen verarbeitet werden. Die Steinen weißen dabei unterschiedliche Größen und Gewichte auf. „Die Arbeit geschieht nach alt hergebrachten Fähig- und Fertigkeiten. Es wird kein Fertigmörtel verwendet, sondern alles selbst gemischt. Es muss gesehen werden, welcher Stein wohin passt“, so Gerd Liebmann von der gleichnamigen Baufirma. „Die Bauleute müssen Geschick und ein gutes Auge haben“, weiß auch Baubeobachter Roland Hegner. Mit dem Bernsgrüner Jörgen Weber ist ein kompetenter Maurer vor Ort, der schon in der Vergangenheit Erfahrungen an der Bernsgrüner Friedhofsmauer und der in Leubnitz gesammelt hat. „Alles ist Handarbeit. Beim Verfugen kann keine Kelle verwendet werden. Jeder Stein muss zur Verarbeitung passend gesucht und auch farblich abgestimmt werden. Am Ende muss es ein schönes Bild ergeben. Manchmal ist das schon ein Nervenspiel“, so der Geselle Weber, der von Daniel Zielinski in seiner Arbeit tatkräftig unterstützt wird.
Wenn das Wetter mitspielt, sollen die Bauvorhaben bis Ende November abgeschlossen sein. Die Kosten belaufen sich bei der Friedhofsmauer auf rund 12.000 Euro, dem Außenputz auf 8.500 Euro und der Bleiglasfensterrestauration auf 4.600 Euro.

Fotos: Bei der Arbeit - der erfahrene Jörg Weber (links) und Daniel Zielinski am Mischer und Jörgen Weber mit geschultem Blick für den richtigen Einbau der Steine.
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