Chlorgasübung im Greizer Bäderkomlex

Greiz, Bäderkomplex.
Der stellvertrendende Leiter vom Bäderkomplex Greiz-Aubachtal, Jan Fleischer, weist am Eingang zum Objekt die Kameraden der Greizer Feuerwehr während einer groß angelegten Übung auf eine besondere Situation im Bereich des Objektes hin. Ein Mitarbeiter der Einrichtung wird seit dem Austritt von unkontrollierbaren Chlorgas in den Räumen der Technik vermisst. Vorsorglich wurden die im Schwimmbecken befindlichen Badegäste über die Übung informiert. Chlorgas wird für die Wasserdesinfektion benötigt und wird unter größter Vorsicht und Sicherheitseinrichtungen im Bad gelagert. Beim Wechsel einer leeren Chlorgasflasche gegen eine volle Flasche ist es Pflicht zur evtl. Flucht eine Filtermaske zu tragen, denn auch bei den größten Vorkehrungen könnte es unter Umständen schon mal vorkommen, dass ein Ventil an einer Chlorgasflasche defekt ist und Gas ausströmen könnte.
Nach einer vorangegangenen Objektbesichtigung durch die Kameraden der Feuerwehr wurde ein umfangreicher Maßnahmeplan für die Übung erstellt. Das wichtigtste Element der Übung war die Rettung von geschädigten und in Gefahr befindlichen Personen innerhalb des Objektes.
Hierzu wurde ein erster Rettungstrupp unter Anlegung von Atemschutzmasken in das Obkjekt geleitet, die nach kurzer Suche im völlig dunklen Raum die vermisste Person aufspürten und unverzüglich ins Freie brachten. Zwischenzeitlich bauten die Kameraden zur Bindung des ausgetretenen Chlorgases eine Wasserzuführung zum Objekt auf. Über Wasserzerstäuber wurde unte Berücksichtigung der Windrichtung das ausgetretene Chlorgas gebunden. Zuvor wurde die Belüftungsanlage zur Schwimmhalle ausgeschaltet, um zu verhindern, dass Chlorgas in die Halle über die Belüftungsanlage eintreten könnte.
Das nächste Problem der Übung war die defekten Chlorgasflachen zu orten und diese zu bergen. Hierzu mussten die sich im Einsatz befindlichen Kameraden die leichten Schutzanzüge überstreifen und ebenfalls Schutzmasken anlegen.Zur Sicherheit der Kameraden wurde ein zweiter Rettungstrupp in Aktion gesetzt, denn unter den schwierigen Bedingungen der Übung wurde es einem Retter unwohl, der zweite Trupp wurde unverzüglich zur Bergung des Kameraden in Bewegung gesetzt. Während der schwierigen Bergung der in Gefahr geratenen Personen, standen die Einsatzkräfte nur mit dem Einsatzleiter Frank Kühn über Funk in Verbindung. Eine besondere Eigenschaft, damit es zu keiner weiteren Anweisung über eine dritte Einsatzkraft kommt.
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4 Kommentare
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Petra Seidel aus Weimar | 15.04.2012 | 11:57  
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Dieter Eckold aus Zeulenroda-Triebes | 15.04.2012 | 13:18  
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Karin Jordanland aus Artern | 15.04.2012 | 16:33  
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Hannelore Grünler aus Artern | 16.04.2012 | 02:04  
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