Das Geheimnis der Weihnacht - Darf es ein bisschen mehr sein?

Zeulenroda-Triebes: Kirche Bernsgrün | Über 100 Besucher hatten sich am zweiten Weihnachtsfeiertagmorgen auf den Weg in die Bernsgrüner Kirche gemacht. Ob aus dem thüringischen Zeulenroda, Arnsgrün, Erbengrün oder dem sächsischen Plauen, Theuma und Pausa, alle wollten gemeinsam den Gottesdienst mit der Feuerwehrschalmeienkapelle Bernsgrün feiern. Die Musiker um ihren musikalischen Leiter Matthias Dübler begleiteten Pfarrer Gunnar Peukert mit ihren Liedern, wie „Der kleine Trommlerjunge“, „Kommet ihr Hirten“ und „Ihr Kinderlein kommet“, neben Gesang, Gebet und Predigt. „Lassen Sie uns Hören und Sehen. Ein Kind bringt die Rettung. Das Kleinste bringt das Größte. Das ist das Geheimnis der Weihnacht“, so die einladenden Worte des Pfarrers. Es folgte eine kurze Zeit der Stille und Besinnung. Denn „die Vorbereitungen zum Fest liegen hinter uns. Ich kann innehalten. Was brauche ich? Was würde ich gerne zurücklassen?“ In seiner Predigt berichtete Pfarrer Peukert vom Teenie Amelie beim Weihnachtsshopping. „Darf es etwas mehr sein?“, fragte die Verkäuferin. Zu Weihnachten darf alles ein bisschen mehr sein: das Essen und Trinken, die Geschenke und teuer muss es sein. Es ist ja schließlich Weihnachten. „Wieso mehr? Ist doch schon alles da!“, sieht Gott ratlos aus. „Ich habe euch doch schon alles gegeben mit dem Kind“. Und der Pfarrer führt weiter aus, dass Weihnachten die Kraft hat, Menschen zu verändern. Und als Amelie in der Geschichte von den vielen Kindern in Not in der Welt erfährt, ist sie gerührt und will Geld spenden. Auch die Menschen, die auf der Flucht sind, suchen nach Barmherzigkeit, nach einer besseren Zukunft und Gnade. Was also bleibt nach der Heiligen Nacht? „Gottes Geschenk bleibt und verändert die Welt. Ein unscheinbares Kind in einer unscheinbaren Krippe. An einen Umtausch des Geschenkes ist nicht zu denken. Gottes Gnadengeschenk ist anziehend und bleibt erbaulich und hat die Kraft, Hoffnung zu geben“, gab Pfarrer Peukert den Gottesdienstbesuchern mit auf dem Heimweg. Und die Schalmeien erklangen mit „O du Fröhliche“.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige
Anzeige