Dem Handwerk stets zu Ehren verhelfen

Gruppenbild mit allen Gesellen, Innungsobermeister Hermann Werler und Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Zeulenroda Stefanie Fischer
 
v.l.Als Beste Gesellen wurden David Lerner, Philipp Mohr und Sören Färber ausgezeichnet
Greiz - Neugernsdorf
Die Innung des Schlosser- und Schmiedehandwerks Greiz/Zeulenroda/ Schleiz/ Bad Lobenstein hatte gemeinsam mit der Reußischen Innung für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK) in den Gasthof „Neu-Schenke „ nach Neugernsdorf zur feierlichen Gesellenfreisprechung eingeladen. Die Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Zeulenroda, Stefanie Fischer, begrüßte die Junggesellen und beglückwünschte sie zu den bestandenen Prüfungen: „In diesem Jahr waren 11 Auszubildende zu den Gesellenprüfungen angetreten. Zwei davon konnten das Prüfungsziel nicht erreichen, alle anderen haben die Prüfungen erfolgreich absolviert und überwiegend gute Ergebnisse erzielt.“ An die Junggesellen gerichtet, sagte Stefanie Fischer, „Mit den bestandenen Prüfungen und der heutigen Gesellenfreisprechung haben sie die erste Stufe ihrer beruflichen Entwicklung geschafft, mit ihren Ergebnissen haben sie Aussichten auf eine weitere gute Entwicklung in ihrem Beruf“. Fleiß, Pünktlichkeit und Flexibilität zeichnet einen guten Handwerker aus, diese werden auch in der Zukunft benötigt. Sie legte den Junggesellen nahe, stets weiter zu lernen, um mit dem technischen Fortschritt mitzuhalten. Doch genießen sie erst einmal den Erfolg, zu denen ihre Eltern und Kollegen in den Ausbildungsbetrieben Unterstützung leisteten. So gab es für 9 Jung-Gesellen die Abschlusszeugnisse und Gesellenbriefe, die Innungsobermeister Hermann Werler der historischen Innungslade aus dem Jahre 1850 entnahm und mit persönlichen Wünschen jeden frisch gebackenen Gesellen aushändigte, mit Blumen gratulierte die Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft. „Nach altem Deutschen Handwerksbrauch spreche ich Sie frei von den Pflichten eines Lehrlings, wahren Sie stets die Tradition des Handwerks, ehren Sie ihren Beruf und verhelfen durch ihre Arbeit dem Handwerk stets zu Ehre“ mit diesen Worten sprach Innungsobermeister Herrmann Werler die Gesellen in feierlicher Stimmung frei. Die Jahrgangsbesten Metallbauer David Lerner vom Ausbildungsbetrieb Metallbau & Montage GmbH Tschirpke Oettersdorf, Feinwerkermechaniker Philipp Mohr Metallverarbeitung Göring in Tanna und Anlagenmechaniker SHK Sören Färber, Heizung-Sanitär Schwarz aus Lehesten, erhielten zur Freisprechung vom Versorgungswerk des Handwerks, der Signal Iduna, und der Innungskrankenkasse IKK zu ihren Gesellenbriefen und Zeugnissen kleine Präsente. Der überwiegende Teil der Jung-Gesellen wurde vom Ausbildungsbetrieb übernommen, lediglich zwei An der Berufsbildenden Schule Technik in Gera erwarben sich die Metallbauer und Feinwerkmechaniker theoretische Kenntnisse, die sie in der AWT Greiz in die Praxis umsetzten. Zur Prüfung mussten die Feinwerkmechaniker und Maschinenbauer einen Greifer für eine pneumatische Fertigungslinie bauen und ebenfalls in der Lehrwerkstatt der AWT Greiz die Metallbauer/Konstruktionstechniker eine „Klappe“ als Gesellenstück erarbeiten. Die Anlagenmechaniker für SHK hatten die Aufgabe bekommen, eine Installationswand, mit Verarbeitung von Rohrleitungen in der Installationstechnik zu errichten. Vom Gesellenprüfungsausschuss waren Frank Hempel, Uwe Männel und Samuel Kautz zur Freisprechung anwesend und hatten zu den Prüfungsergebnissen anerkennende Worte zu verkünden.
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Petra Seidel aus Weimar | 22.03.2016 | 11:54  
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