Drei Fragen an Carola Deppler vom Rettungshundezug des ASB Ostthüringen

Frage 1: Seit der Gründung des Rettungshundezuges des Arbeiter-Samariter-Bundes Ostthüringen 2010 gehören Sie diesem an, sind stellvertretende Zugleiterin. Welche Beweggründe gab es für Sie, gerade dieses Ehrenamt auszuüben?
Carola Deppler: „Als ich mit 14 Jahren meinen Hund bekam, wusste ich, dass ich in diese Richtung etwas machen wollte. Aber zu dieser Zeit gab es keinen Rettungshundezug in meiner Nähe, und ich hatte noch keinen Führerschein. Als dann der Arnsgrüner Rettungshundezug gegründet wurde, war ich vom ersten Tag an dabei. Es ist für meinen Hund und mich nicht nur eine sinnvolle Aufgabe, sondern wir können auch noch anderen Menschen helfen“.

Frage 2: Mit Ihrem Flächensuchhund „Lucky“ und dem in Ausbildung zum Maintrailer befindlichen „Tami“ gehören Sie zum Rettungshundesuchteam. An welche Einsätze bei der Suche nach Vermissten erinnern Sie sich besonders?
Carola Deppler: „Das ist eine ganze Anzahl von Einsätzen. 2015 waren wir zu 19 Einsätzen in ganz Thüringen unterwegs. In bleibender Erinnerung sind die Einsätze, wo ich selbst mit „Lucky“ eine vermisste Person gefunden habe und vor allem die, wenn Kinder vermisst werden. Auch wo eine Rückmeldung über das Suchergebnis erfolgt, bleibt im Kopf hängen“.

Frage 3: Kürzlich wurden Sie für Ihr Engagement mit dem Ehrenamtspreis des PARITÄTISCHEN Thüringen in der Kategorie „Junge Stars“ ausgezeichnet. Was bedeutet Ihnen diese Ehrung?
Carola Deppler: „Ich wusste nichts von meiner Nominierung. Das hat der Regionalverband initiiert. Natürlich habe ich mich über die Ehrung gefreut, dass die Arbeit von außen gewürdigt wird. Das motiviert und spornt an. Ich will mit meiner Arbeit weiterkommen und was erreichen. Aber es ist auch schade, dass ich die Auszeichnung nur alleine erhalten habe. Denn es ist kein Einzelhobby und –ehrenamt. Der ganze Rettungshundezug kommt nur in Gemeinschaft voran. Jeder braucht den anderen. Ich erhalte Unterstützung von vielen engagierten Leuten vom Rettungshundezug, dem Regionalverband und der Familie.

Foto: Carola Deppler in Aktion: Beim Rettungshundeeignungstest 2015 auf dem Arnsgrüner Sportplatz mit Zugleiter Dirk Strauß
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