Ein Fest der Freude und Zusammengehörigkeit

Pauliene Vetter führt den Stelzenlauf vor
Greiz - Kirchplatz
Mit dem Ökumenische Straßenfest am vergangenen Sonntag an der Greizer Stadtkirche unter dem Motto: „Sehen und gesehen werden“ wollten die christlichen Gemeinden von Greiz ein Zeichen setzen, die Erinnerung wecken an die christlichen Grundwerte der Nächstenliebe, Seelsorge,Toleranz und Hoffnung aller Menschen. Das ansprechende Straßenfest gehört seit vielen Jahren zu den trationellen Veranstaltungen der Stadt, wird gemeinsam von den christlichen Gemeinden vorbereitet und gefeiert. Mit unzähligen Besuchern fand das Fest zum zweiten Mal im Zentrum der Stadt rings um den Röhrenbrunnen statt. Zum Auftakt fand um 11 Uhr der Ökumenische Gottesdienst statt. Bis in die obersten Emporen war die Greizer Stadtkirche gut besucht, als gegen 14 Uhr der Kinderchor St. Marien unter der Leitung von Kantor Ralf Stiller, der Einstudierung durch Gemeindepädagogin Eva-Maria Nachtigall das Kinder-Musical „Die Schöpfung“ in der Stadtkirche zur Aufführung brachten. Der Schöpfungsakt Gottes wurde mit schwungvollen Liedern umgesetzt und mit vielen Fragen zur Entstehung jeglichen Lebens auf unserer Erde, wurden die Antworten in der Bibel gefunden. Die Kostüme für die Aufführung wurden zum größten Teil selbst genäht. Besonders wichtig war beim Fest die Vermittlung der vielfältigen Aufgaben und Schwerpunkte der Kirchen im gegenwärtigen Alltag. Aus diesem Grund heraus nahm nicht nur das Cafe OK, sondern die Beratungsstellen der Diakonie, der Diakonieverein Carolinenfeld e.V. mit der Carolinensschule mit zahlreichen Aktionen teil.
Zu einem einmaligen Erlebnis wurde der Besuch im „Dunkelcafè“ im Café OK,
ein völlig lichtfreier Raum, der die Schwierigkeiten der Orientierung und Wahrnehmung ohne das Sehen verdeutlichte. Für Udo Röll vom Blinden- und Sehverband ist die Wahrnehmung z. Beisp. von Kaffee und Kuchen in völliger Dunkelheit ständige Realität, die Besucher hatten große Schwierigkeiten, ohne das gewohnte Augenlicht sich im Raum zu recht zufinden. Am Stand der Schwangerberatungsstelle bereiteten Peggy Schwarzenberger und Veronika Saase Wunschblüten vor, auf denen jeder seinen Wunsch schreiben konnte. Nach einem kurzen Wasserbad öffneten sich die Blüten, der Wunsch wurde sichtbar. Auf Stelzen begleitete Pauliene Vetter aus Nitschareuth die kleinen Besucher zu den einzelnen Bastelständen und hatte dabei stets einen guten Überblick.
Auf der Bastelstrecke konnten die Kinder Kaleidoskope , Lesezeichen mit dem eigenen Namenszug in Blindenschrift, Fühlfarbenbilder und vieles mehr erstellen.
Die Spielstraße hatte ein großes Angebot mit Hüpfburg, Tischkicker, Fühlstrecke, Rollstuhlparcours, Promillebrille und vieles mehr, das auch rege genutzt wurde. „Ich sehe zwar nicht so aus, bin aber alkoholfrei“, mit diesem Slogan warb Joselyn Steudel vor der Diakonie, die unermüdlich alkoholfreie Cocktails mischte. Für Speisen und Getränke hatten die Veranstalter bestens gesorgt.
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