Ein Hoch auf Dobia

Zeulenroda-Triebes: Dobia | „Auf dein Wohl Dobia hey Dobia ho“
Grandiose Feier zum Dorf- und Feuerwehrjubiläum

Die Besucher und Einwohner werden noch lange darüber reden. Was das kleine 650 Jahre alte Dobia zum Festwochenende am 1. und 2. Oktober 2016 seinen hunderten von Gästen aus nah und fern bot, war gigantisch, einmalig, spektakulär, spitzenmäßig. Dieses dargebotene Programm der Extraklasse schafft nur eine echte Dorfgemeinschaft, wo Zusammenhalt und Zusammengehörigkeitsgefühl dominieren und wo die Heimatliebe groß geschrieben wird.
Das kam auch in der fürs Fest von Nadine Köber eigens verfassten Hymne, gesungen nach dem bekannten „Moskau“-Song von Dschingis Khan, zum Ausdruck, wo „Dobsche“ als Schatz, Diamant und wunderschöner lebenswerter Ort besungen wird. Von den voll bepackten Programmpunkten mit den sehenswerten Showeinlagen, die Gert Grünler als Herold gekonnt moderierte, die eine oder andere an diesem Sonntagnachmittag besonders hervorzuheben, wäre nicht richtig. Alle Auftritte der Dobiaer kleinen und großen Akteure, wobei die meisten mehrfach auftraten, waren gelungen, wurden begeistert aufgenommen und erhielten verdient viel Beifall.
Bei der Kindergaudimodenschau überzeugten die Kleinen kostümiert mit den Holzhackerbuam, Pretty Woman, Aschenbrödel, Heidi, den Schlümpfen und Can Can. In der historischen Modenschau blickten die „Dobscher“ in schmucken alten Kostümen auf ihre 650jährige Entwicklung mit der ersten Ansiedlung, den Schulbesuch, dem Pfarrer, der Dorfkrankenschwester, dem Abschnittsbevollmächtigten (ABV) und den Landfrauen zurück.
Sören Köber rockte als Andreas Gabalier mit „I sing a liad für di“ und eroberte im Nu alle Frauenherzen. Die Männer des Dobscher Gesangsverein mit „Mein kleiner grüner Kaktus“, der Gesang der Adoros und die flotten Feuerwehrmänner bei der musikalischen Ölspurbeseitigung brachten das rappelvolle Festzelt zum Beben. Ohne Zugaben kam hier keiner von der Bühne. Bis auf den Auftritt der „Capolos“ aus Ebergsgrün, die mit feinster Akrobatik bestachen, meisterten die Dobiaer ihr Programm mit vielen Ideen und Einfallsreichtum selbst.
Und wer von den Einwohnern nicht mit auf der Bühne stand, hatte für die gastronomische Versorgung alle Hände voll zu tun. Die 50 hausbackenen leckeren Kuchen, die sich auf 450 Tellern verteilt wiederfanden, gingen weg wie die sprichwörtlich warmen Semmeln.
Der Festgottesdienst zum Erntedankfest am Sonntagvormittag mit Pfarrer Gunnar Peukert und dem Pöllwitzer Heimatchor und über 100 Besuchern trug ebenso wie die Festveranstaltung mit anschließender Live-Musik mit „Rockbrätl“ Plauen am Samstagabend zum rundum gelungenen Dorf- und Feuerwehrjubiläum in Dobia bei.
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Renate Jung aus Erfurt | 04.10.2016 | 14:10  
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