Für das Landesfinale qualifiziert! Triebeserinnen setzen sich beim Schüler-Kochwettbewerb gegen Teams aus Jena und Kahla durch.

Tanja Liebold, Lisa-Marie Mai, Lea Büttner und Leonie Scheuner (v.l.) gewinnen das Regionalfinale Ost im Schülerkoch-Wettbewerb.
 
Lisa-Marie Mai, Lea Büttner, Leonie Scheuner und Tanja Liebold (v.l.) freuen sich über den Sieg im Regionalfinale.
„Triebeserinnen überzeugen beim Schüler-Kochwettbewerb” titelte der Allgemeine Anzeiger am 18. Januar 2012 und „Für das Regionalfinale qualifiziert” meldete meinAnzeiger.de eine Woche später am 25. Januar. Diese Erfolgsgeschichte hat nun ihre Fortsetzung erfahren: Das Team der Georg-Kresse-Regelschule Triebes hat sich beim Erdgaspokal-Kochwettbewerb der Schülerköche 2012 für das Landesfinale am 19. April in Erfurt qualifiziert! Lisa-Marie Mai, Lea Büttner, Leonie Scheuner und Tanja Liebold setzten sich im Regionalfinale der Kochregion Gera am Donnerstag, 29. März, in Greiz gegen die Teams der Staatlichen Kooperativen Gesamtschule „Adolf Reichwein” aus Jena und des Staatlichen Förderzentrums „Siegfried Schaffner” aus Kahla durch.

Das Triebeser Mädchen-Quartett überzeugte die Jury um Udo Heinze vom Regionalen Köcheverein Gera e.V. durch Kreativität und Können am Herd sowie eine ausgefeilte Präsentation. Thema des diesjährigen Kochwettbewerbs ist „Eine kulinarische Reise in andere Länder”. Die Kresse-Schülerinnen hatten dazu ein Drei-Gänge-Menü unter dem Motto „Genießen wie Gott in Frankreich” angerichtet. „Angeregt durch unsere sehr enge Partnerschaft mit einer französischen Schule in der Auvergne und den regelmäßigen Schüleraustausch haben wir uns für ein französisches Menü entschieden”, begann Lisa-Marie Mai nach 90 heißen Kochminuten in der Lehrküche des Greizer Bildungsträgers ProTeGe die Präsentation des Beitrages. Dass diese Entscheidung so verkehrt nicht war, zeigt die Einschätzung der Kochjury. Chefjuror Udo Heinze und ProTeGe-Küchenleiter Alexander Franke waren voll des Lobes über das Ergebnis und hatten beinahe nichts zu bemängeln. „Fast ausgezeichnet”, so das Lob von Meisterkoch Heinze, und „das Dessert sei wie von Profis”, schätzte Alexander Franke ein. Lediglich bei der Garnierung des Hauptgerichtes habe man es etwas „zu gut” mit dem Salbei gemeint.

Ihre Kenntnisse und Fertigkeiten haben sich die Triebeserinnen in der von Monika Wabra geleiteten IG „Kochen und Backen” angeeignet. Die Vorbereitungen für den Wettbewerb begannen dann bereits im September. Unter der bewährten Koordination ihrer Lehrerin Inge Marks und der fachlichen Anleitung von Jens Scheuner, Koch im Bio Seehotel Zeulenroda, hat das Team alle zwei Wochen in der Triebeser Schulküche geschwitzt. Zur Generalprobe durften die Sieben- und Achtklässlerinnen zwei Tage vor dem Regionalfinale sogar in der gläsernen Schauküche des Bio-Seehotels kochen.

Für die Erstellung und Präsentation des Menüs sind die Rollen klar verteilt. Während Lisa-Marie Mai die Tafel entsprechend des Frankreich-Themas in den Farben der Trikolore dekoriert, geht es in der Küche hoch her. Lea Büttner bereitet den „Pikanten Auftakt” zu, eine Vorspeise aus gefüllten Kirschtomaten, Aubergine und Zucchini auf Zwiebelkonfit. Für den Hauptgang - Hähnchenbrust nach französischer Art, also mit Salbei auf Ratatouillegemüse und Schlosskartoffeln - ist Leonie Scheuner zuständig und für das Dessert kreiert Tanja Liebold eine „Honigsüße Versuchung” mit gefüllten Crepes.

Beim Regionalfinale in Greiz haben alle drei Teams auf Augenhöhe agiert. Auch die Beiträge der Jenaer und Kahlaer waren von hoher Qualität. „Die Entscheidung ist äußerst knapp”, wertete Udo Heinze die Ergebnisse aus und wünschte der Triebeser Siegermannschaft beim Landesfinale in Erfurt viel Erfolg.

HINTERGRUND: 155 Teams mit insgesamt 620 Mädchen und Jungen beschäftigen sich in ihrer Freizeit beim 15. Erdgaspokal mit gesunden, frischen Lebensmitteln und was man daraus zaubern kann. In Thüringen nehmen 21 Mannschaften an dem Wettbewerb für Schülerköche teil, elf davon in der Kochregion Erfurt, fünf im Umkreis von Gera und vier im Kammerbezirk Suhl. Die jeweils drei besten Teams ermitteln die Landesfinalisten. Die Landesmeister können dann am Bundesfinale starten.
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