Fürstlich gefeiert - 7. Greizer Fürstenweihnacht lockte Tausende in das Untere Schloss

Edelleute in höfischen Kostümen des 18. Jahrhunderts im Hof des Unteren Schlosses zur Greizer Fürstenweihnacht.
Greiz: Unteres Schloss | Das dritte Adventswochenende stand in Greiz ganz im Zeichen der 7. Greizer Fürstenweihnacht. Tausende Gäste aus nah und fern tauchten am 10. und 11. Dezember im Unteren Schloss in weihnachtlichen Zauber ein und ließen sich den Besuch mit Musik, Spiel, Gaumenfreuden und Schokolade versüßen. "Die Besucher kamen aus ganz Thüringen, zum Beispiel aus Erfurt und Jena, sowie aus Sachsen und Sachsen-Anhalt", freute sich Museumsdirektor Rainer Koch.

Jung und Alt erlebten das einzigartige Ambiente des Residenzschlosses und das höfische Leben in Kostümen des 18. und 19. Jahrhunderts. Zu kulturellen Genüssen paarten sich zugleich kulinarische Genüsse für Gaumen und Augen.

Neben buntem Markttreiben, einer weihnachtlichen Hutzenstube und festlichen Konzerten in historischen Kostümen ragten einige Highlights noch hervor. So gab die Konzertmeisterin der Anhaltischen Philharmonie in Dessau, Myra van Campen-Bálint, festliche Konzert "Bach-Händel-Mozart" im Weißen Saal des Unteren Schlosses; Roger Tristao Adao interpretierte mit seiner klassischen Gitarre Barockmusik von Johann Sebastian Bach; das Streichensemble Camerata Potsdam spielte in stilgerechten Kostümen Musik und Tänze des Barock und Rokoko; Les danseurs de Sans Souci aus Potsdam zelebrierte "Weihnachten bei Hofe" – Historische Modenschauen, Historische Tänze und weihnachtliche Plaudereien.

Durch den Schlosshof schallte Jagdmusik des Barocks, dargeboten auf historischen Instrumenten vom Parforce-Ensemble Gera, und für die Kinder spielte die Weihnachtsfrau des Puppentheaters Davids aus Pulsnitz das Märchen vom Froschkönig.

Die aktuelle Sonderausstellung „Schokolade – Die Speise der Götter“ rundete das romantisches Wochenende in Greiz ab: Im weihnachtlichen Ambiente des Unteren Schlosses erfuhren die Gäste multivisuell die exotische Geschichte der Schokolade, deren Herstellung und die Bedeutung der bekannten mitteldeutschen Firmen wie Halloren und Rotstern. Dass es dazu auch feinste Leckereien zum Verkosten gab, versteht sich von selbst: Neben Kakao und Schokolade erfreuten sich auch Met und Stutenmilchlikör großer Nachfrage!
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