Gedanken zum Erntedanktag 2013

Greiz: Waldhausstr.14 | Im Herbst ist es alljährlich Tradition für die Gaben der Ernte des Jahres Gott zu danken.
Erntefeierlichkeiten werden oft in einer Kirche veranstaltet.
Feldfrüchte, Getreide, und andere als Gaben bezeichnete Produkte denen eine besondere Naturnähe unterstellt wird, wie Mehl, Honig, Wein werden dekorativ aufgestellt.
Eine Erntekrone geflochten aus Getreide oder Weinreben wird in einer Prozession durch das Gemeindegebiet getragen.
Das Erntedankfest soll an die Arbeit in der Landwirtschaft und in den Gärten erinnern. Es macht bewusst, dass es nicht allein in der Hand des Menschen liegt, über ausreichend Nahrung zu verfügen.
Saftige Früchte, leuchtende Blüten, eine warme Wohnung, einen sicheren Arbeitsplatz, eine Familie.
Selbstverständlich ist das nicht, trotzdem für die meisten von uns normal.
Grund genug, Danke zu sagen.
Mit jedem Dank für das Brot, den Wein, das Korn, den Regen und die Sonne sagen wir, dass das Leben gut und von der Güte geboren ist.
In unserer Tradition haben wir eine Kostbarkeit - das Tischgebet.
Menschen nehmen nicht in stummer Selbstverständlichkeit hin, dass sie zu essen haben. Sie segnen die Speisen, sie danken für sie.
Somit ist der Dank eine Sprache, eine liebevolle Geste.
Der Dank lehrt uns das Leben zu lieben.
Das Leben ist ein Geschenk. Alles Leben ist Teilung und Mitteilung.
Wer die Gaben des Lebens für sich allein behält, beraubt nicht nur seine Geschwister, er wird auch einsam.
Aber es ist eine Gelegenheit für alle, neu zu lernen, dass das Leben durch Dank und Teilung liebenswürdig wird.
Grund genug, Danke zu sagen.
Lassen wir in Güte allen Menschen Nahrung zu Teil werden.
Ich bete zu Gott und Danke für alles Gute.
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