Greiz hat einen weiteren 103jährigen Bürger

Urenkel Paul Andert (13), Ines Watzek (l.) und Ines Wartenberg gratulieren dem Jubilar zum 103. Geburtstag.
Greiz - Senioren- und Pflegeheim "Curanum"
Seinen 103. Geburtstag beging Robert Schneider, der am 2.Januar 1912 in Judenbach bei Sonneberg geboren wurde und seit 2005 im Seniorenpflegezentrum Curanum in Greiz wohnt.
Zu den vielen Gratulanten gehörte Ines Watzek, 2. Beigeordnete die im Auftrag des Greizer Bürgermeisters und Ines Wartenberg als Vertreter der Landrätin die besten Wünsche dem Jubilar für weitere Lebensjahre aussprachen und seine Mitbewohner im Haus.
Nach dem Schulbesuch erlernte Robert den Beruf eines Bäckers und Konditors. Mit einer Ferntrauung wurde 1941 im Standesamt Greiz die Ehe geschlossen, die in den Folgejahren drei Töchter hervor brachte.
Kurz nach der Einweihung des Seniorenheimes „Curanum“ begleitete Tochter Gudrun Weiß ihren Vater zum Tag der Offenen Tür zu einem Rundgang durch die Einrichtung, dabei wurde in ihm der Wunsch geweckt, seinen Lebensabend im Heim an der Schlossbrücke zu verbringen. Genau in dem Zimmer 305, das ihm während der Besichtigung mit einem wunderbaren Blick zum Unteren Schloss und dem Schlossgarten so gut gefallen hat, wohnt der Senior seit August 2005.
„Ich fühle mich hier sehr wohl und bin gut versorgt“ meint Robert Schneider, dafür sorgen täglich die Mitarbeiter des Pflegezentrums, die für einen abwechslungsreichen Tagesablauf, mit Sitztanz, Kraft- und Balancetraining und weiteren Aktivitäten für das Wohlbefinden der Senioren sorgen. Ein vertrauensvolles Miteinander und einen guten Kontakt hält der Jubilar auch zur Einrichtungsleiterin Birgit Farr und Wohnbereichsleiterin Heike Friebus, die für alle Belange stets ein offenes Ohr haben. Auf sein hohes Alter angesprochen, lächelt der Hobby-Münzsammler, „ich habe immer ohne Zigaretten und Alkohol gut gelebt“.
Auf die Geburtstagsfeier im Gesellschaftsraum im Curanum freuten sich 7 Urenkel, 5 Enkel, die Töchter Gudrun Weiß und Marga Seifert und weitere Familienangehörige, die ihrem Robert Gesundheit und Wohlergehen wünschten. „Unsere Freundschaft hat bis heute gehalten“, sagte Mitbewohnerin Gertrud Asch, „unsere Familien haben schon vorher in der Carolinenstraße 51 zusammengewohnt, anschließend sind wir 2005 hier eingezogen und ich freue mich bei der Feier dabei sein zu können“.
Den Blick auf die regionalen und internationalen Ereignisse verfolgt er auf seinem eigenen Fernsehgerät und wenn im Haus irgendwo eine Tageszeitung liegt, wird die mit Leselupe in die Hand genommen.
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Renate Jung aus Erfurt | 03.01.2015 | 18:37  
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