Im Zeichen der Innungslade: Schlosser- und Schmiede-Innung und Reußische SHK-Innung sprechen 17 Gesellen frei

Die Jahrgangsbesten an der historischen Innungslade, v.l.: Tobias Rödel aus Hohenleuben (Metallbauer, Fachrichtung Konstruktionstechnik), Chris Ambrecht aus Blankenstein (Anlagenmechaniker für SHK) und Robin Wagner aus Schilbach (Feinwerkmechaniker, Fachrichtung Maschinenbau).
 
Alle Metallbauer und SHK-Mechaniker, die an der Gesellenfreisprechung teilnahmen.
Neun junge Metallhandwerker und acht frischgebackene SHK-Anlagenmechaniker erhielten am Freitag (21. März 2014) ihre Gesellenbriefe. Die Innung des Schlosser- und Schmiedehandwerks Greiz, Zeulenroda, Schleiz, Bad Lobenstein hatte dazu traditionell in die „Neu-Schenke“ nach Neugernsdorf eingeladen, wo sie zum fünften Mal gemeinsam mit der Reußischen Innung der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK) die feierliche Gesellenfreisprechung durchführte.

Der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Zeulenroda, Jürgen Tiller, begrüßte die jungen Männer und beglückwünschte sie zu den bestandenen Prüfungen: „In diesem Jahr waren 18 Auszubildende zu den Gesellenprüfungen angetreten. Nur einer hat den theoretischen Teil nicht bestanden, alle anderen haben alle Prüfungen erfolgreich absolviert und überwiegend gute Ergebnisse erzielt.“ So gab es für 17 Jung-Gesellen die Abschlusszeugnisse und Gesellenbriefe, die Innungsobermeister Hermann Werler der historischen Innungslade aus dem Jahre 1850 entnahm und den jungen Männern überreichte.

Die SHK-Anlagenmechaniker legten ihre theoretische Prüfung im Staatlichen Berufsbildungszentrum des SOK in Schleiz ab, während sie ihre praktische Fertigkeiten im Bildungszentrum Zeulenroda (BTZ) der Handwerkskammer unter Beweis stellen mussten.

Die jungen Männer in den Berufen Metallbau, Fachrichtung Konstruktionstechnik, und Feinwerkmechanik, Fachrichtung Maschinenbau, absolvierten ihre Kenntnisprüfungen ebenfalls im Berufsbildungszentrum Schleiz, wo sie am 9. und 10. Dezember 2013 ihr theoretisches Fachwissen unter Beweis stellen mussten. Dem folgte am 29. Januar dieses Jahres der Prüfungsteil „Steuerungstechnische Systeme“ – eine Theorie-Praxis-Kombination, die mit zehn Prozent in des Gesamtergebnis eingeht.

Zur praktischen Prüfung am 25. und 26. Februar hatten die Metallbauer in der Lehrwerkstatt der AWT Greiz einen Schwenktisch nach einer vorgegebenen Zeichnung aus Halbzeugen und Normteilen in elf Stunden reiner Fertigungszeit herzustellen, während die Feinwerkmechaniker – ebenfalls in der AWT-Werkstatt – einen Greifer für eine pneumatische Fertigungslinie zu bauen hatten.

„Mit den bestandenen Prüfungen und der heutigen Gesellenfreisprechung haben sie die erste Stufe ihrer beruflichen Entwicklung geschafft und haben gute Aussichten auf eine weitere gute Entwicklung in ihrem Beruf“, so Jürgen Tiller. Er legte den jungen Männern ans Herz, stets weiter zu lernen, um mit dem technischen Fortschritt mitzuhalten: „Übernehmen Sie Verantwortung und qualifizieren Sie sich weiter!“ Dabei verwies Tiller auf die Möglichkeit der Meisterausbildung und das neue Meister-BAföG zur finanziellen Unterstützung.

Die Jahrgangsbesten erhielten zur Freisprechung vom Versorgungswerk des Handwerks, der Signal Iduna, und der Innungskrankenkasse IKK zu ihren Gesellenbriefen und Zeugnissen noch Geld- und Sachprämien.

Jahrgangsbeste:

• Feinwerkmechaniker/Maschinenbau: Robin Wagner aus Tanna-Schilbach. Ausbildungsbetrieb: Metallverarbeitung Göhring, Tanna.

• Metallbauer/Konstruktionstechnik: Tobias Rödel aus Hohenleuben. Ausbildungsbetrieb: Albert GmbH Langenwetzendorf.

• Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik: Chris Ambrecht aus Blankenstein. Ausbildungsbetrieb: Ralu Haustechnik GmbH Zeulenroda.
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