Inspiriert von Jackie Chan

Joachim R. Steudel mit seinem Debüt-Roman.
 
Schauspieler Wilfried Pucher las im Greizer Bücherwurm aus Steudels "Traum oder wahres Leben".

Joachim R. Steudel hat nach seinem Debüt-Roman das Nachfolge-Manuskript bereits in der Schublade

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„Geschrieben habe ich schon immer“, sagt Joachim R. Steudel. Doch während es in der Schulzeit vor allem Fantasy-Kurzgeschichten und Science-Fiction-Erzählungen waren, hat der 53-Jährige aus dem Langenwetzendorfer Ortsteil Zoghaus voriges Jahr seinen Debüt-Roman „Traum oder wahres Leben“ veröffentlicht. In dem wird ein verzweifelter Thüringer durch eine Zeitreise in das mittelalterliche China versetzt, wo er bei Shaolin-Mönchen Erstaunliches erfährt und lernt.

„Es waren die Kung-Fu-Filme mit Jackie Chan, die mich vor über 20 Jahren dazu brachten, mich mit der fernöstlichen Lebensweise und den Shaolin näher zu befassen“, verrät Steudel schmunzelnd. Wohl wissend, dass die Figuren und Handlungen der Action-Streifen wenig mit der Realität zu tun haben. Doch das Saatkorn war bei dem gelernte Klempner, der sich in den 1990er Jahren zum EDV-Fachmann qualifiziert hat, gelegt. Seit 2004 arbeitete er an seinem Erstlingswerk. Mit der Veröffentlichung des mit „Dao – Der Weg“ unterbetitelten Romans hat sich Joachim R. Steudel einen Jugendtraum erfüllt.

Das 500 Seiten starke Werk lässt sich schwerlich einem bestimmten Genre zuordnen, da es verschiedene Elemente verbindet. „Zum einen sind historisch belegbare Orte und Personen … integriert, dann hat es einen Schuss Mystik, einen philosophischen Touch und auch ein spirituelles Element", beschreibt der Autor seinen Romanerstling. Das Geschriebene ist im weitesten Sinne Fantasy. Vor allem aber gibt es in „Traum oder wahres Leben“ viele detaillierte Beschreibungen der fernöstlichen Lebens- und Denkweise. Verständlich geschrieben, und dennoch ergreifend und spannend.

In der Rahmenhandlung erleidet der Unternehmer Günter Kaufmann einen schweren Schicksalsschlag und will sich das Leben nehmen. Doch statt des Suizides wird er mehrere Jahrhunderte zurück in das alte China versetzt. Wo ihn zwei Mönche finden und ihn in ein Shaolin-Kloster bringen. Dort wird aus Günter Kaufmann Gü Man, den die Mönche in Meditation und verschiedenen Kampfarten unterrichten. Gü Man entwickelt sich zu einem der besten Shaolin-Kämpfer, der zudem mit besonderen mentalen Fähigkeiten ausgestattet ist.

Steudel hat das Buch überaus anschaulich und fesselnd geschrieben, weshalb es der Leser – einmal begonnen mit der Lektüre – nicht mehr aus der Hand legen will. Dass sich die Rahmenhandlung im Thüringer Wald abspielt, sei Zufall. „Ich bin einfach da mit dem Finger auf der Karte hängen geblieben, als ich nach einem Schauplatz gesucht habe“, so der Autor.

Das Ende des Romans – der einerseits natürlich auch Action-Szenen enthält, andererseits aber vor allem viele Gedanken für ein friedvolles Zusammenleben vermittelt – lässt einige Fragen offen. Die sollen in einem Nachfolge-Buch beantwortet werden. „Das Manuskript dazu habe ich bereits fertig in der Schublade“, versichert Joachim R. Steudel. Nun gelte es, einen Verlag für die Veröffentlichung zu finden.

INFORMATION: Den Roman „Traum oder wahres Leben“ von Joachim R. Steudel gibt es in gut sortierten Buchhandlungen und bei www.amazon.de.
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