"Josef - ein echt cooler Träumer" der Renner zum Gemeindefest

Ein volles Kirchenhaus
  Greiz - Pohlitz
Am vergangenen Samstag fand das Gemeindefest der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinden Greiz statt. Alle Gemeindebereiche hatten gemeinsam auf das festlich geschmückte Ambiente am Nachmittag rings um die Pohlitzer Kirche eingeladen. Pfarrer Christian Colditz freute sich über den großen Zuspruch, als er mit einem Grußwort die erwartungsvollen gut gestimmten Christen und Gäste im voll besetzten Gotteshaus begrüßte.
Nach dem Geläut der Glocken begann das Fest mit dem Kindermusical „Josef – ein echt cooler Träumer“ aufgeführt vom Kinderchor der Kirchgemeinde unter der Leitung von Kantor Ralf Stiller und den Christenlehregruppen unter Leitung von Gemeindepädagogin Eva Nachtigall, die erleichtert sagte: „Wir haben mit dem Kinderchor einige Wochen fleißig geübt und zum Vorbereitungswochenende die Texte der Bibelgeschichte einstudiert, bis alles bei den neunundzwanzig Mitspielern perfekt saß“.
Mit dem Einzug aller Mitspieler zum Altarraum begann die Geschichte, zu der Eva Nachtigall die verbindenden Worte zu den einzelnen Bildern der Ereignisse sprach. Das Geschehen wurde zusätzlich auf Großleinwand übertragen. Die Rolle von Josef wurde durch die zeitliche Versetzung der Geschehnisse von Daniel Jäger, der den jüngeren Josef und Florian Meckler der den älteren Josef spielte besetzt. Der Bibelgeschichte folgend lebte Josef zusammen mit seinen elf Brüdern und dem Vater unter einem Dach in Kanaan.
Er liebte seinen Sohn über alles, der gern von seinen Träumen erzählte und schenkte ihm eines Tages einen prächtigen Mantel, darauf hin wurden die anderen Brüder neidisch und beginnen ihn zu hassen. Sie beschließen Josef als Sklaven nach Ägypten an einen Minister des Pharao zu verkaufen. Durch Gottes Hilfe vom Sklaven zum Hausverwalter bei Potifar, dem Securitychef“ des Pharao ernannt, der ihm vertraute. Intrigen über eine Vergewaltigung lassen den jungen Mann im Gefängnis landen, wo er einen Bäcker und den Mundschenk des Pharao, sowie weitere Gefangene kennen lernt.
Joseph deutete ihre Träume, die sich darauf erfüllten. Der Mundschenk erfährt von seltsamen Träumen seines Gebieters, erinnert sich an seinen ehemaligen Mitgefangenen. Josef wird aus dem Gefängnis geholt, sagt sieben Jahre im Überfluss und sieben magere Jahre der Hungersnot voraus. Der Pharao glaubt den Prophezeiungen und ernennt Josef zu seinem Minister, der in den ersten sieben Jahren überflüssiges Korn speichern lässt, um in den Zeiten der Not zu überleben. Als die Hungerjahre begannen, sind Menschen aus allen Himmelsrichtungen gekommen, um Korn zu kaufen. Die Brüder aus Kanaan erfuhren davon und kamen hoffend auf Hilfe nach Ägypten. Josef erkennt seine Brüder und vergibt ihnen und das Volk Israel ist wieder glücklich vereint. Ein Musical das auch heute in unsere Zeit passt. Mit lang anhaltendem Beifall wurden die strahlenden Darsteller für ihre Mühen in den vergangenen Wochen belohnt.
Nach dem Musical hatte Petrus die Regenschleuse auf minimal gestellt, bei Kaffee und selbst gebackenen Kuchen traf man sich anschließend im Pfarrgarten zum gemütlichen Beisammensein, dass musikalisch mit Klängen vom Posaunenchor begleitet war. An eine Tombola und Spiele für die Kinder hatten die Organisatoren genau so gedacht, wie an einem Fotowettbewerb für jedermann, der eine bereitgestellte Einwegkamera zur Hand nahm, um Impressionen vom Fest anzufertigen, die zum Schulanfängergottesdienst im September ausgewertet werden. Verschiedene Gemeindegruppen leisteten zur Durchführung des Festes Vorarbeit, darunter die Sportgruppe, die Frauen- und Seniorenkreise einschließlich dem Mitarbeiter-Team von Pohlitz. Der Förderverein des Gemeindebereichs Greiz-Pohlitz unterstützte das gelungene Fest.
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Renate Jung aus Erfurt | 30.06.2014 | 23:36  
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