Jugendweihe in Elsterberg gefeiert

Elsterberg - Burgkeller
Im Elsterberger Burgkeller feierten am Samstag vier Jungen und fünf Mädchen der Elsterberger Trias-Oberschule mit ihren Familien Jugendweihe. Die Dankesrede der Jugendlichen hielten Timm Klönder und Max Rau. In Ihrer souveränen Rede sprachen sie, stellvertretend den Eltern, den Lehrern und allen, die sich um die Entwicklung der Jugendlichen bemühten, ihren Dank aus. Das festliche Kulturprogramm gestaltete die Jugendband „Spur 13“, die ihre Zuhörer mit gecoverter Musik von Peter Maffay, Liedfett und Sportfreunde Stiller. Mit „Eine unvergessene Zeit“ und „Gedanken an die Zukunft“ hatte Moderator Kevin Hellfritsch, Mitglied im Sächsischen Verband für Jugendarbeit und Jugendweihe e.V., die passenden Worte als Überleitung zu den musikalischen Beiträgen ausgewählt. In seiner Festansprache betonte der Bürgermeister von Elsterberg, Sandro Bauroth (FDP), das Ende der Kindheit festlich und symbolisch zu feiern gehört fest zu unserer Kultur. Die weltliche Form für nicht religiös gebundene Familien ist die Jugendweihe, ein gebürtiges Fest mit langer Tradition. Heute ist die Jugendweihe nicht mehr
politisch motiviert, sondern orientiert sich an den jungen Menschen, deren Wünschen und Zielen. Der heutige Tag in Ihrem Leben markiert einen Wendepunkt, einiges wird sich in nächster Zeit für Sie ändern, denn die Jugendweihe symbolisiert, dass die sorglose Kindheit sich ihrem Ende neigt und dass eine Zeit beginnt, in der Sie immer mehr Verantwortung für das eigene Tun übernehmen. Der Eintritt in die Welt der Erwachsenen ist mit wichtigen Entscheidungen verbunden. Zum Beispiel steht die Entscheidung für einen Beruf oder ein Studium bald ins Haus. Dafür, dass junge Menschen einen Beruf erlernen oder studieren und später auch einen Arbeitsplatz finden, sind die jungen Menschen und die Gesellschaft gleichermaßen verantwortlich. Beide Seiten müssen ihren Teil dazu beitragen, betonte Bauroth und gab weitere gut gemeinte Ratschläge mit auf den Weg. Bei allen künftigen Entscheidungen sind gute Umgangsformen wichtig und erwünscht, auch weiterhin werden alle an ihrem Reifeprozess beteiligten Menschen Unterstützung gewähren. Allerdings sei Eigeninitiative wichtig, auch einmal selbst etwas anzupacken. Zum Abschluss sagte der Festredner, „engagieren sie sich und gestalten Sie aktiv unsere Gesellschaft mit. Ich lade Sie dazu herzlich ein“. Bevor es zur Übergabe der Urkunden zur Jugendweihe kam, wünschte der Festredner allen eine schöne Feier. Ich wünsche Ihnen allen für Ihr weiteres Leben Erfolg, Gesundheit und persönliches Glück. Zum Abschluss der Veranstaltung sorgte eine Dia-Show mit ausgesuchten Bildern der Eltern aus den Kindertagen für Lacher unter den Jugendweihlingen.
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