Lunziger Markt 2012: Impressionen vom Bauern- und Trödelmarkt

Lunzig: Ort | Nach einem kräftigen Regenschauer ließ sich am Sonntag "Klärchen" blicken und tauchte das Markttreiben am Nachmittag in strahlenden Sonnenschein. Tausende Besucher aus nah und fern "okkupierten" den Ort und ließen den Lunziger Bauern- und Trödelmarkt wieder zu einem Massenereignis werden. Hier einige Fotos vom Markttreiben 2012

Das traditionelle Lunziger Bauern- und Trödelmarktwochenende vom 27. bis 29. Juli war in diesem Jahr ein ganz besonderes Wochenende, denn es stand ganz im Zeichen des Jubiläums „550 Jahre Ersterwähnung der Gemeinde Lunzig“.

So begann das Festwochenende diesmal auch bereits am Freitagabend 20 Uhr mit dem Lichtbildervortrag zur 550-jährigen Geschichte ,,Lunzig, wie es einmal war“.

Tags darauf, am Samstag, wurde um 14.30 Uhr in der Feuerwehrgarage die historische Ausstellung „550 Jahre Lunzig“ eröffnet. Ebenfalls geöffnet war der Ausstellungsraum im Schloss, in dem seit kurzem die von Johanna Noll gestaltete Ortschronik gezeigt wird. Diese wird in einer ganz besonderen Form präsentiert: In sechs Dokumentensammlungen auf Eichenholz-Unterlagen, in Buchform nach thematischen Schwerpunkten geordnet. Die heimatgeschichtliche Sammlung aus etwa 200 computergestalteten und laminierten Seiten mit historischen Texten und Bildern hat im Schloss einen würdigen Verbleib gefunden.

Ab 15 Uhr gab es dann am Samstag ein buntes Programm, vom Festplatzbetrieb mit musikalischer Unterhaltung durch die Oldies des Aumaer SMZ über Kinderunterhaltung mit der örtlichen Kita bis hin zum Rummel und Preiskegeln.

Gegen 17 Uhr kam es zu einer Premiere, als der erst kürzlich gegründete Heimatverein gemeinsam mit dem Schauspieler Wilfried Pucher das historische Stück „Der Junker Karstädt“ aufführte. Ab 19 Uhr legte „DJ Roßer“ bis kurz nach Mitternacht heiße Discomusik auf.

Am Sonntag prägte dann ab 7 Uhr der Lunziger Bauern- und Trödelmarkt das Geschehen den ganzen Tag über. An der eineinhalb Kilometer langen, für den Durchgangsverkehr komplett gesperrten Dorfstraße wurden dazu zwischen 5.30 und 7 Uhr die Verkaufs- und Trödelstände aufgebaut. Das Vereinshaus war bereits ab 6 Uhr für alle durstigen und hungrigen Besucher geöffnet.

Knapp 200 Trödler, Handwerker, Künstler sowie viele nichtgewerbliche Sammler und Händler von Neuwaren boten ihre Artikel an. Rechtzeitiges Erscheinen sicherte die besten Plätze. Eine Anmeldung oder Bewerbung um einen Stellplatz war wie immer nicht erforderlich, nur der Verkauf offener Speisen und Getränke war nicht gestattet.

Um 10 Uhr begann der Festplatzbetrieb wie am Vortag, dazu gabes ein Platzkonzert von der Blaskapelle mit dem schönen Namen „Freudenklänge“ und die Möglichkeit, vom Krankorb der Firma Held aus den Blick über Lunzig schweifen zu lassen. Da Lunzig am Wasser liegt, genauer an der Leubatalsperre, fanden am Sonntag auch wieder Rundfahrten mit dem Floß stattf. Die dauerten jeweils zirka 45 Minuten und starteten zu jeder vollen Stunde.
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