Nachtflohmarkt zog Scharen von Trödelfans an

Max Zuckmantel und Norick Meyer aus Nitschareuth mit Bastelarbeiten
 
Drei Generationen Jasmin Grau, die Organisatoren Monique Meyer und Birgit Prager haben Freude beim trödeln
Greiz - Nitschareuth
In der Trödelszene gehört der Nachtflohmarkt von Nitschareuth zu einem Muß für Flohmarktfans, die in Strömen am vergangenen Samstag in den ehemaligen Gasthof von Nitschareuth kamen. Der Saal war ausgebucht, an siebenundzwanzig Ständen konnten die Besucher ausgiebig bei den privaten Trödelhändlern stöbern und nach einem Schnäppchen jagen. Mit machen beim zweiten Nachtflohmarkt in Nitschareuth von 17.00 bis 23.00 Uhr konnte jedermann, der rechtzeitig bei den Organisatoren Birgit Prager und Monique Meyer die Beteiligung zur Anmeldung brachte. Das rührige Duo hatte über Flyer, Plakate, Internet und Presseaufruf wieder Teilnehmer aus Zwickau, Neustadt/Orla und der gesamten Umgebung angelockt, erfreulich darunter auch sehr aktive Kinder, die alles aus ihren Kinderzimmern räumten, darunter Spielzeug und Bücher, die sie nicht mehr benötigten und zum verhökern anboten. Mit eigenen Bastelideen von österlichen Schmuck, bemalten Bummerang und Töpferwaren, erhofften sich die Jungen aus dem Ort, Max Zuckmantel und Norick Meyer gute Geschäfte, um mit dem Erlös das Taschengeld aufzubessern und sich Zubehör für Computer zu kaufen. Je älter die Trödelsachen sind, desto beliebter sind diese bei den Trödelfans, weiß Monika Knüpfer aus Irchwitz, sie nimmt zum ersten Mal am Flohmarkt in Nitschareuth teil, und würde auch gern im nächsten Jahr wieder kommen. Zu dem angebotenen Trödel gehörten unter anderem bemalte Kaffeemühlen, die aus der Mitte des vergangenen Jahrhunderts stammen und noch voll einsatzfähig sind. Ein handgemahlener kaffee soll ja immer noch am besten schmecken. Bei Familie Seidel, die mit Jens, Katja und Lisa bereits zum zweiten Mal ihren Stand im Heimatort aufstellten, wurde Margitta Maruszczak und Yvonne Telle aus Berga fündig, entdeckten unter dem großen Angebot eine wunderschöne Keramikvase.Unter den vielen Besuchern waren auch Interessierte aus Greiz gekommen, so stöberten Margitta und Winfried Arenhövel an den Ständen, „wir schauen einmal was es hier so gibt, haben viel Platz zu Hause und werden sicherlich etwas passendes für Hof und Garten finden“. Bei der 12-jährigen Jasmin Grau aus Neustadt/Orla wurden vor allem Kinder fündig, die gezielt nach Märchenbüchern, Kuscheltieren und Spielsachen suchten, die sie aus ihrem Kinderzimmer verbannt hatte. „Es macht mir Spaß zusammen mit meinen Eltern am Flohmarkt teilzunehmen, zu schauen was gut läuft und dabei Erfahrungen beim handeln zu sammeln. An jedem Stand hatten die Händler mit einem umfangreichen Trödel aufgewartet, für den Betrachter fast unmöglich all die Spezies auf den ersten Blick zu erfassen. Völlig überrascht und zugleich erfreut waren die beiden Organisatorinnen über den großen Besucheransturm von Beginn an. „Bereits der erste Nachtflohmarkt im vergangenen Jahr wurde gut angenommen, so haben wir uns entschlossen, auch künftig einmal im Jahr die Trödelfans nach Nitschareuth zu locken“, und so ganz nebenbei bekamen die beiden Frauen zu hören „Euer Nachtflohmarkt ist eine Topadresse“, selbst für Bockwurst und Getränke war bestens gesorgt.
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