Oberlandbesuch des Bundestagsabgeordneten Volkmar Vogel

Volkmar Vogel (CDU), Mitglied des Deutschen Bundestages, weilte am Montagvormittag zu einem Arbeitsgespräch in der Agrargenossenschaft „Oberland“ e. G. Bernsgrün. Fragen und Probleme rund um die Landwirtschaft standen dabei im Mittelpunkt. Andreas Höfer, Geschäftsführer der Agrargenossenschaft, informierte über die diesjährigen anstehenden geplanten Baumaßnahmen. So soll neben einer Kälberigluüberdachung eine Biogasanlage auf dem Gelände der Agrargenossenschaft entstehen. Hier sollen nur eigene, im Betrieb anfallende Rohstoffe, wie Mist und Gülle, verwendet werden. Höfer lobte in diesem Zusammenhang die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Landratsamt, da von der Beantragung bis zur Genehmigung ein relativ kurzer Zeitraum lag. „Die Biogasanlage soll ein weiteres Standbein für die Energiegewinnung sein. Der Baustart erfolgt in den nächsten Tagen. Im August soll die Anlage fertig gestellt sein“, so der Geschäftsführer. Volkmar Vogel befürwortet diese Anlagen in landwirtschaftlichen Betrieben, die die Energie selbst nutzen können. „Außerdem können die Anlagen immer ihren Beitrag leisten, egal ob die Sonne scheint oder der Wind weht“, weiß der Bundestagsabgeordnete. Ein weiteres Gesprächsthema war die Lehrlingsausbildung in der Landwirtschaft. „Es stehen uns immer weniger Leute zur Verfügung. Aber eine moderne Landwirtschaft verlangt Menschen mit Wissen und Können. Dank jahrelanger Lehrlingsausbildung haben wir aber zurzeit keine massiven Probleme bei der Stellenbesetzung“, schätzt Andreas Höfer ein. Die Frage von Volkmar Vogel nach Selbstvermarktung in der Agrargenossenschaft, verneint der Geschäftsführer. „Bei uns ist das durch mehrere Verkaufswagen in den Orten bereits abgedeckt. Jetzt noch einzusteigen wäre schwierig“. Neben Problemen bei Ersatz- und Ausgleichsmaßnahmen hinterfragte Andreas Höfer auch die Gedanken über die benachteiligten Gebiete. „Hier sind in Deutschland keine Veränderungen in Größenordnungen zu erwarten. Mit Zuschüssen soll weiterhin die Ertragslage verbessert werden“, informiert Volkmar Vogel. Seinem Wunsch nach Besichtigung des modernen Schweinestalles lehnte Andreas Höfer aus hygienischen Gründen ab. Die sorgfältige hygienische Vorbereitung dazu würde Vogels Zeitrahmen sprengen. Dennoch versprach der Bundestagsabgeordnete gerne wieder ins Oberland zu kommen, auf alle Fälle nach Fertigstellung der Biogasanlage.

Foto: Andreas Höfer (links) mit Bundestagsabgeordneten Volkmar Vogel im Gespräch
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3 Kommentare
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Renate Jung aus Erfurt | 11.03.2014 | 11:24  
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Joachim Kerst aus Erfurt | 11.03.2014 | 11:45  
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Hannelore Grünler aus Artern | 11.03.2014 | 19:54  
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