Polizei rät Autofahrern zu besonderer Vorsicht

  Die Sommerferien sind vorüber, ein neues Schuljahr hat begonnen, da werden in Greiz, Zeulenroda, Weida und dem ländlichen Bereich an zwanzig Grundschulen und fünf Förderzentren, dort wo insgesamt 787 Kinder in die Schule kommen, dem sicheren Schulweg große Aufmerksamkeit gewidmet. Um alle Verkehrsteilnehmer für ein rücksichtsvolles Verhalten zu sensibilisieren, weisen wieder entsprechende Aufkleber, sowie leuchtend-gelbe Spannbänder an Schulen und öffentlichen Einrichtungen auf den Schulanfang hin. Außerdem führt die Polizei in Zusammenarbeit mit Ordnungsamt und Verkehrswacht verstärkt Geschwindigkeitskontrollen unter dem Aspekt „Brems Dich, Schule hat begonnen “ durch. Besonders notwendig erschien es den örtlichen Organen, diese in den kommenden Tagen im Bereich der Fritz-Ebert-Straße in Greiz in beiden Richtungen durchzuführen. Wegen Sanierung der Grundschule Irchwitz, sind die Schüler und somit auch die ABC-Schützen in ein Ausweichgebäude, das im Bereich einer Kreuzung liegt, an dem stark befahrenen Verkehrsweg eingezogen. In den kommenden Tagen werden im Bereich zusätzlich noch Piktogramme mit der Kennzeichnung Schulweg auf den Straßenbelag aufgebracht, informierte der Leiter der PI Greiz, Polizeirat Mike Schramm, „Damit möchten wir die Aufmerksamkeit aller Verkehrsteilnehmer erhöhen, vorausschauend zu fahren, das Risiko von Unfällen auf dem Schulweg zu minimieren. Die ersten Tage sind vor allem für die Schulanfänger kritisch und man muss ständig mit Fehlern von Kindern im Straßenverkehr rechnen“ weiß aus Erfahrung der Beamte und erinnerte an zwei zum Glück glimpflich verlaufenen Unfällen auf dem Schulweg im vergangenem Jahr. Zudem sei der kürzeste Weg nicht immer der Sicherste, „ratsam sei, einen Weg zu finden mit wenig Straßenüberquerungen und möglichst wenig Verkehr, auch wenn dieser einen Umweg erfordert. Besonders wichtig sei es den Kindern aufzuzeigen, eine Kreuzung zu überqueren, an der es keine Ampel gibt, wie vor dem Schulhaus in der Ebert Straße, sei immer gefährlich“, rät der Polizeirat, wenn es dennoch erforderlich ist, die Überquerung an der langen Geraden mit großem Blickwinkel vorzunehmen. Kinder die mit dem PKW zur Schule gebracht werden, sollten im Bereich am Sommerbad aussteigen, dann brauchen sie keine Straße zu kreuzen. Zudem sei die vorübergehende Unterbringung der Grundschüler am Standort in Greiz-Aubachtal unter den Verkehrsteilnehmern noch nicht genügend bekannt, deshalb wird die Aktion bis auf weiteres mit Geschwindigkeitskontrollen unterstützt und unbelehrbare Kraftfahrer für Verstöße zur Kasse gebeten. Mit einer deutlichen Entspannung des Verkehrs rechnet die Polizei mit der Vollsperrung der Straße in Reudnitz ab Dienstag, 16. August, dann wird der Verkehr über Reichenbach umgeleitet. Im Vorfeld hatte Polizeihauptmeister Dirk Baum, verantwortlich für Verkehrsordnung und Sicherheit, die erarbeiteten Maßnahmen zur Entwicklung eines sicheren Schulweges in diesem Bereich der Schulleitung, Schülerbegleitern und Eltern einige Tipps unterbreitet. Grundsätzlich sollten Erwachsene Vorbild auf der Straße sein, den Schulweg trainieren, besonders Schulanfänger helle Kleidung tragen, mit reflektierenden Applikationen an Jacken, Schulranzen, Taschen und auf dem Schulweg sei keine Eile geboten, denn gerade Zeitnot führt zu falschem Verhalten und erhöht das Unfallrisiko. Polizeihauptkommissar Dan Siegel leitet die Aktionen, wird bei Fehlverhalten von Begleitpersonen mit diesen ins Gespräch kommen und auf sichtbares Fehlverhalten verweisen, dabei wird er von weiteren Einsatzkräften der PI Greiz unterstützt. Schulanfänger sind laut Polizeihauptwachtmeisterin Sandra Paul, verantwortlich für Prävention ab diesem Schuljahr mit Schwerpunktaufgabe für Sicherheit der Schüler im Straßenverkehr, noch nicht in der Lage den Anforderungen des Straßenverkehrs gerecht zu werden. Erst nach bestandener Radfahrprüfung im Verkehrsgarten in der Poststraße dürfen Kinder mit dem Fahrrad und Helm zur Schule fahren. Zuvor wird die Kommissarin theoretische Kenntnisse in den Klassen vermitteln, damit auch später, beim Wechsel in eine weiterführende Schule, der Wege-Radius bewältigt wird.
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