„Schnupperstunden“ im Altenpflegeheim Pausa

Pausa/Vogtland: Altenpflegeheim | Liesbeth und Waltraut, zwei Damen unbekannten Alters, sind auf der Suche nach einem geeigneten Altenpflegeheim für später einmal. Und so treffen beide promt zum Sommerfest des Altenpflegeheims Pausa am Mittwochnachmittag des 27. August dort nicht nur zur Besichtigungstour ein, sondern sind auch gleich die zwei Hauptdarsteller des unterhaltsamen Programms. Einrichtungsleiterin Birgit Ehrhardt als Liesbeth und Solveigh Mempel als Waltraud präsentieren sich dabei als neugierig interessierte zukünftige Heimbewohner in bester Stimmung und Laune. Sie befragten ausgiebig alle Mitarbeiter des Hauses, für was sie verantwortlich sind und in welchem Bereich sie arbeiten, traten trotz knirschender Schulter zur Sportprobestunde in der Tagespflege an, lernten die sympathische Auszubildende Sandra kennen, waren erfreut, dass Friseuse und Fußpflegerin sowie ein Einkaufswagen wöchentlich einmal für sie zur Verfügung stehen. Und zwischen dem Schnuppern der einzelnen Heimbereiche gab es immer wieder lustige und musikalische Einlagen zu erleben. Pflegedienstleiterin Heidrun Kerl zum Beispiel als Clown mit dressiertem Elefanten und drei Turnern sowie als Lilli Marlen begeisterte ebenso wie Koch Steffen Gräfe als Udo Jürgens mit seinen Hits „Aber bitte mit Sahne“ und „Mit 66 Jahren da fängt das Leben an“. Liesbeth und Waltraud sind sich nach ihrem Heimrundgang sicher: „Hier wird´s uns gut gehen. Wir haben keine Angst mehr. Hier kriegen wir einen schönen Lebensabend mit Gottes Hilfe“.
Den Heimalltag als Sommerfestprogramm auf diese Art und Weise einmal zu betrachten und vorzustellen, kam bei allen Anwesenden sehr gut an, was der große Beifall zeigte. Die Pausaer Heimmitarbeiter holen sich fürs Programm keine Unterhaltungskünstler von außerhalb, sondern gestalten es selbst, zeigen damit nicht nur weitere Seiten ihres Könnens und Talent, sondern vor allem ihre enge Verbundenheit untereinander und zu den Heimbewohnern. „Es ist ein Geschenk, hier arbeiten und sich einbringen zu können. Alle Mitarbeiter sind ein großer Schatz, ohne sie ist so ein großartiges Programm nicht möglich “, weiß Birgit Ehrhardt aus Erfahrung. Auch Karl Bayer, Vorstandsvorsitzender des Diakoniewerkes Martinsberg e. V. Naila, freut sich jedes Jahr auf diesen Tag, empfindet Dank dafür. „Die Pausaer können nicht nur feste arbeiten, sondern auch feste feiern. Und das gemeinsame Feiern fördert die Gemeinschaft. Dieses Haus hat die Note 1 und strahlt es auch aus“, ist sich Bayer sicher. Auch Bürgermeister Jonny Ansorge dankte herzlich dem Personal, Diakonieverein und den Angehörigen. „Wir wissen, was wir voneinander haben. Es ist unser Heim. Es war ein besonderes Geschenk für mich, als wir Anfang der 90ziger Jahre diesen Standort für das dringend benötigte Heim in Pausa ausgesucht haben“.
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4 Kommentare
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Hannelore Grünler aus Artern | 01.09.2014 | 13:20  
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Renate Jung aus Erfurt | 02.09.2014 | 23:03  
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Regina Kleiber aus Sondershausen | 04.09.2014 | 21:48  
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Gabriele Wetzel aus Zeulenroda-Triebes | 08.09.2014 | 21:37  
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