Spendeneingänge ungebrochen

Bürgermeister Gerd Grüner u. Wirtschaftsförderer Stefan Marek bei Familie Werner in Greiz-Dölau, die erheblichen Schaden am Wohnhaus und Grundstück durch das Hochwasser im Juni zu verzeichnen haben.
Greiz - Dölau / Mylauerstraße
Die Spendenbereitschaft, für Menschen die durch das Hochwasser Anfang Juni 2013 zu großen Schaden kamen, ist ungebrochen. Die Stadt Greiz verzeichnet immer noch Eingänge an Spenden.
Eine ansehnliche Summe hat das Heilbad Heiligenstadt über eine Sammlung der Stadt Greiz zur Unterstützung auf das eingerichtete Spendenkonto überwiesen.
Bevor die behördlichen Formulare zur Spendenübernahme ausgefüllt wurden, überzeugte sich der Bürgermeister der Stadt Greiz, Gerd Grüner, gemeinsam mit Wirtschaftsförderer Stefan Marek bei Familie Werner in Greiz-Dölau und beim Eigentümer der Villa Ruth, Hans-Gerd Pampel, in der Mylauerstraße von den großen Schäden die das Hochwasser an den Gebäuden und Grundstücken hinterlassen hat.
Bei Familie Werner iwar der gesamte Keller, einschließlich Nebengebäude und Heizungskeller unter Wasser gestanden. "Die Weiße Elster ist förmlich durch unser Haus hindurch geflossen", sagte Hauseigentümer Werner, "wir hatten keine Chance dies zu verhindern, im gesamten Haus macht sich Feuchtigkeit bis in die obere Etage bemerkbar".
Der zur Verfügung gestellte Betrag aus der Spende kann die Gesamtschadenssumme nicht tilgen. Die Spende wurde zu zwei gleichen Teilen aufgeteilt.
Die Villa Ruth liegt direkt an der Kreuzung Göltzsch/ Weiße Elster in der Mylauerstraße und hat bereits durch Hochwasser in den Jahren 1924, 1954 und 2013 unter einer hohen Schadensbilanz zu leiden. Hausmeister Marco Drosdeck zeigte die Schäden auf, die das Hochwasser im Juni angerichtet hatte. Begünstigt durch das Elsterwehr direkt am Grundstück gelegen, staute sich das Wasser zusätzlich auf und überschwemmte das gesamte Gelände an der Villa. Eine Unmenge an Schwemmgut beseitigte nach dem Ablaufen des Wassers die Kollegen vom städtischen Bauhof, das zuvor Hausmeister Drosdeck zu großen Haufen aufgestapelt hatte. Das gesamte Gelände einschließlich angrenzenden Garten müßte noch vom Schwemmsand befreit werden. Hauseigentümer Pampel Wasserstand belegen.
Ob das bereits stark deformierte Wehr erhalten bleibt, stellte Hans-Gerd Pampel zur Debatte, eigentlich wird es nicht mehr benötigt, die ehemaligen Industrieanlagen nutzten zur Wasserentnahme die Stauanlage für ihren Produktionsablauf.
Vor Ort war man sich einig, durch einen Rückbau des Wehres würde sich in diesem Bereich die Durchlaufgeschwindigkeit erhöhen und die Hochwassergefahr für Grundstück und Gebäude sinken.
Im Bereich vor dem Wehr hat sich eine dicke Schicht an Sedimenten abgesetzt, dort wo noch Anfang des vergangenen Jahrhunderts das befindliche Elsterflussbad das Baden ermöglichte.
Villa-Eigentümer Pampel war für den bereitgestellten Spendenbetrag für das Gebäude sichtlich beeindruckt und bedankte sich vorallem bei den Bürgern von Heiligenstadt, die sich für den Erlös der Spendensammlung für Greiz entschieden hatten.
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