Von der Jahreshauptversammlung der FFw Bernsgrün

Mit Teamgeist und Einsatz viel erreicht

Über ein arbeitsreiches Jahr der Freiwilligen Feuerwehr Bernsgrün wusste Wehrführer Steffen Jubold anlässlich der Jahreshauptversammlung zu berichten. 1.437 Stunden Ausbildung, Werterhaltung, Einsatzzeit und Bauleistung stehen für 2011 zu Buche. Allein für den Feuerwehrhausanbau leisteten die Kameraden 730 Stunden. Diese enorm hohen Eigenleistungen, vor allem an den Wochenenden, sind beispielgebend. Und diese Gemeinschaftsarbeit hat die Männer auch noch enger zusammengeschweißt. Anhand von Lichtbildern verfolgten alle noch einmal an diesem Abend die umfangreichen Arbeiten und Einsätze bis zur Fertigstellung.
Bei neun Einsätzen mussten die Kameraden im vergangenen Jahr ausrücken. Ihr Einsatz war u. a. nötig bei der Schneeschmelze am Sportplatz, bei einem Essen-, Wald- und Stoppelfeldbrand, zur Ölspur- und Baumbeseitigung.
„Durch die umfangreiche Bautätigkeit sind die Übungs- und Schulungsdienste etwas zu kurz gekommen. Das wird 2012 verbessert“, so der Wehrführer.
Ausgebildet wurde in der Brandsimulationsanlage der Landesfeuerwehrkatastrophenschutzschule. Die Bernsgrüner Kameraden führten auch eine Ausbildung in Dobia, Tremnitz/Pansdorf, Gablau und Leiningen durch, prüften mit alle prüfpflichtigen Geräte in Cossengrün. Ein großes Highlight gab es zur Himmelfahrt 2011. Gemeinsam mit der Feuerwehrschalmeienkapelle gestalteten sie einen tollen Tag für alle, die am Männertag unterwegs waren und vor dem Feuerwehr- und Vereinshaus in Bernsgrün einen Zwischenstopp einlegten. Und wie immer unterstützten die Kameraden das Fest der evangelischen Kindertagesstätte „Arche Noah“ Bernsgrün, waren am Martinstag und beim Fackelumzug dabei. Beim Feuerwehrfest in Cossengrün belegten sie den 1. und 2. Platz.
Nicht nur Wehrführer Steffen Jubold dankte den Kameraden für die Erfüllung der angefallenen Arbeiten und Einsätze, auch Bürgermeisterin Sabine Rohrer ist besonders stolz auf diese Wehr. Und Ortssprecher Manfred Morgner weiß, dass die Leistungen der FFw im Dorf anerkannt werden. Mike Klug, Wehrführer der FFw Arnsgrün, sprach den Dank an die Bernsgrüner Wehr besonders für die Ausbildung und für die bestehende Freundschaft aus. Klug verkündete, dass er eine Ausbildung zum Jugendwart 2012 absolvieren will. „Die Arbeit mit den Jugendlichen macht mir sehr viel Spaß“, so Klug.
In der anschließenden Diskussion regte Jugendfeuerwehrwart Carsten Fröb an, regelmäßig Dienstsport zu machen, um fit für Einsätze zu bleiben.
Natürlich bewegte alle Kameraden und Kameradinnen an diesem Abend besonders die Frage, wie es mit der Gebietsreform und den bestehenden Wehren im Gemeindegebiet weitergeht. Dazu Bürgermeisterin Rohrer:“In den bestehenden Eingliederungsverträgen sind alle vorhandenen Feuerwehren aufgelistet und werden nach Maßgabe der jeweiligen Haushalte erhalten. Eventuell kleinere Wehren müssen schließen.“ Auch Wehrführer Jubold sieht mit der Angliederung von Arnsgrün, Bernsgrün und Pöllwitz nach Zeulenroda feuerwehrtechnisch keine Probleme. „Die Feuerwehren werden gebraucht. Ein Dorf steht und fällt mit der Feuerwehr. Wir brauchen keine Angst vor der Zukunft zu haben“, ist sich Jubold sicher.
Zwei Ehrungen gab es außerdem zur Jahreshauptversammlung. Jens Graupner erhielt in Abwesenheit Silber am Bande für seine 25-jährige Zugehörigkeit zur Wehr. Und Sven Weiland, ein unverzichtbarer Mann in der Wehr, nahm die Beförderung zum Brandmeister entgegen.

Text/Foto: Gabriele Wetzel
Foto: links Sven Weiland, rechts Steffen Jubold: Für Sven Weiland ist die Feuerwehr sein zweites Zuhause. Er ist mit Leib und Seele Feuerwehrmann.
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