5000 Euro Preisgeld – Landkreis Greiz lobt Umweltpreis 2013 aus

Die Orchideenwiese im Greizer Park gehört zu den Naturschutz-Biotopen im Landkreis Greiz.
Der Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr hat in seiner Sitzung am 30. Mai den Umweltpreis des Landkreises Greiz 2013 ausgelobt und damit den Startschuss gegeben für die Bewerbung. Der Wettbewerb, der in diesem Jahr zum 18. Male ausgeschrieben wird, läuft bis 31. Oktober 2013 und wird wieder in zwei Kategorien geführt, dem so genannten offenen Themenbereich und dem um die „Schönste Streuobstwiese“.

Auch 2013 stehen aus Mitteln des Kreishaushaltes wiederum 5.000 € für die Auszeichnung von Beiträgen mit dem Umweltpreis, die Förderung von Umweltprojekten oder auch die Aufteilung von Preisgeldern und finanziellen Anerkennungen auf mehrere Beiträge zur Verfügung. Die Bewertung obliegt der Jury.

Wie bisher wendet sich der Umweltpreis-Wettbewerb an Jedermann (Unternehmen, Gewerbe, Selbstständige, Verbände, Vereine, Kommunen, Schulen, Einzelpersonen u. a. m.). Die Teilnehmer/Einreicher sollten aus dem Landkreis Greiz kommen; in jedem Fall muss der Beitrag einen Bezug zum Landkreis Greiz haben bzw. einen Nutzen für den Landkreis Greiz erbringen. Die Beteiligung von Schulen wird für besonders wichtig gehalten und deshalb ausdrücklich angeregt.

Ganz bewusst hat man sich für eine weit gespannte, freie Themenauswahl entschieden. Die eingereichten Beiträge sollen beispielgebende Aktivitäten, Leistungen bzw. Lösungen in den Bereichen des Umweltschutzes wie: Naturschutz – hier z. B. auch Artenschutz, Gewässerschutz, Abfallwirtschaft (Abfallvermeidung, Abfallverwertung), Energie- und Materialeinsparung, Ressourcenschutz und –schonung sowie Umweltbildung vorstellen.

Die eingereichten Beiträge sollen eine verständliche und umfassende Darstellung der selbst erbrachten Leistung mit nachweisbarer und nachvollziehbarer Verdeutlichung der erreichten bzw. erreichbaren Umweltverbesserungen, der Kreativität, des Engagements einschl. eines mindestens verbalen Vergleichs zum Ausgangszustand bzw. üblichen Ist-Zustand enthalten. Die Leistungen sollen zumindest in ihren wesentlichen Teilen im Jahr 2013 erbracht worden sein.

Nicht anerkannt werden Beiträge, deren Inhalt lediglich die Erfüllung üblicher umweltrechtlicher Anforderungen oder die Erledigung von gesetzlichen Pflichtaufgaben widerspiegelt.

Unverändert besteht auch die Möglichkeit, im Rahmen des Umweltpreis-Wettbewerbs Anträge für eine Umweltprojekt-Förderung zu stellen. Sie unterliegen den gleichen o. g. fachlichen und inhaltlichen Kriterien. Die Anträge auf Projektförderung sollen eine Vorhabensbeschreibung einschließlich geplanter Aufwendungen und/oder eine Ergebnisdokumentation bzw. Nachweisführung von bereits angefallenen Ausgaben und Leistungen beinhalten.

Wenn der eingereichte Wettbewerbsbeitrag oder die beantragte Projektförderung bereits umweltbezogene Auszeichnungen und Förderungen erhalten haben, ist dies bei der Bewerbung anzugeben.

Der Spezialwettbewerb „Schönste Streuobstwiese“ zielt wie in den Vorjahren auf die Wertschätzung von Naturausstattungen und Lebensräumen ab, die den Landkreis prägen. Der Gedanke „Was man wertschätzt, dafür setzt man sich auch ein“, soll einen erlebbaren Bezug bekommen. Für den „Streuobstwiesen-Preis“ bzw. eine entsprechende Anerkennung können sich alle Eigentümer bzw. Nutzer von Streuobstwiesen, die sich im Landkreis Greiz befinden, bewerben. Teilnehmer, die bereits für frühere Beiträge eine Anerkennung erhalten haben, sollten dies bei der Bewerbung angeben.

Als Streuobstwiese gilt ein flächiger Bestand von mindestens 10 Hochstammobstbäumen auf extensiv genutztem Grünland, das gemäht und/oder beweidet wird. Die untere Naturschutzbehörde hat für die Bewerbung eine Beschreibungshilfe erstellt, die von der Internetseite des Landkreises Greiz herunter geladen werden kann oder auf Anforderung (Tel. 03661-876601) zugeschickt wird. In dieser Beschreibungshilfe „Streuobstwiese“ werden die fachlichen Kriterien für eine Streuobstwiese benannt. Diese müssen für die „Wettbewerbs-Streuobstwiese“ gegeben sein und in der Beschreibung dargestellt werden. Kurze Schilderungen zur Historie des Bestandes, zu alten Kultursorten, zu Form und Motivation der Nutzung, von Aktivitäten zu Pflege und Erhalt sowie zu ökologisch aufwertenden Maßnahmen (z. B. Nistkästen), zur Wertschätzung des Streuobstbestandes sind gewünscht. Fotos sollten ebenfalls beigefügt werden. Natürlich kann eine Bewerbung auch formlos erfolgen.
Die Bewertung der Streuobstwiesen-Beiträge wird im Einzelfall auch durch eine Ortsbesichtigung im Verbund zwischen der unteren Naturschutzbehörde und der Wettbewerbsjury vorgenommen.

Weitere Auskünfte erteilt das Amt für Umwelt Greiz; Tel. 03661/876601,
Fax 03661-87677601, E-Mail: umweltamt@landkreis-greiz.de
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