Fauna und Flora hautnah: Naturschutz-Information stellt heimische Tierwelt in ihren natürlichen Lebensräumen anschaulich dar

Der Eisvogel an der Naturschutz-Information in Waldhaus bei Greiz, die bis zum Oktober zum Besuch einlädt.
GREIZ/WALDHAUS. Seit Jahren zählt die Naturschutz-Information in Waldhaus bei Greiz zu den beliebtesten Anlaufpunkten für Tier- und Pflanzenfreunde der Region. Naturliebhaber können hier in der von dem Verein Ostthüringer Ornithologen Greiz gestalteten und betreuten Ausstellung heimische Fauna in ihrer natürlichen Umgebung komprimiert auf engstem Raum erleben. Zahlreiche Exponate, Tierpräparate, Fotos und Info-Tafeln vermitteln Neugierigen überaus anschaulich viel Wissenswertes über die heimische Tier- und Pflanzenwelt. Bis zu 6.000 Besucher schauen alljährlich in die Naturschutz-Information herein.

Am 1. Mai fand nun nach der Winterschließzeit 2011/12 die Neueröffnung der Einrichtung statt. Wolfgang Frühauf, Vorsitzender des Vereins Ostthüringer Ornithologen Greiz, konnte dazu gut zwei Dutzend Gäste begrüßen. Er stellte den Interessenten die Naturschutz-Information im Allgemeinen und die Neuigkeiten der Ausstellung im Besonderen vor. Denn die Greizer Ornithologen haben die Winterpause genutzt, die Präsentation noch attraktiver zu gestalten. In zahlreichen Stunden ihrer Freizeit integrierten die Mitglieder des Vereins neue Pflanzen, Farne und heimische Moose in die Ausstellung. Darüber hinaus bereichern auch neue Tierpräparate die Exposition.

Herzstück der Ausstellung ist eine mehrere Quadratmeter große Miniaturlandschaft, in der über 50 Tierpräparate in ihrer natürlichen Umwelt zu sehen sind. Für diesen „Hingucker” zeichnet Torsten Franke verantwortlich. „Wir wollen mit dieser Landschaft wie in einem großen Diorama die heimische Flora und Fauna in ihren Lebensräumen darstellen”, beschreibt der Greizer Ornithologe diesen Ausstellungsbereich. In dem sind jede Menge Vogelarten, vom kleinen Zaunkönig bis zum imposanten Bussard, Kriechtiere aller Art und natürlich Säugetiere von der Maus bis hin zum Dachs zu sehen. Am Feldrain tummeln sich Rebhühner und Hasen, in der Sumpflandschaft winden sich Lurche und Molche und im Wald gehen Fuchs und Marder auf Beutezug. Je länger man vor der Miniaturlandschaft steht, umso mehr liebevoll gestaltete Details gibt es zu entdecken.

Information: Die Naturschutz-Information in Waldhaus ist bis zum Oktober dienstags von 12 bis 17 Uhr, mittwochs bis freitags 11 bis 17 Uhr sowie samstags 11 bis 18 Uhr und sonntags 14 bis 18 Uhr geöffnet. Über Telefon 03661-674640 können auch Besichtigungstermine außerhalb der regulären Öffnungszeiten vereinbart werden. Der Eintritt ist frei.
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Hannelore Grünler aus Artern | 11.05.2012 | 06:14  
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