Gut besuchte Fachführung im Greizer Park

Zierpflanzengärtner Stefan Streich mit Erläuterungen zur Sommerbepflanzung an der Blumenuhr
Greiz - Blumengarten
Der Freundeskreis Greizer Park e. V. hatte zu einer Fachführung mit dem Ziergartengärtner Stefan Streich in den Greizer Park eingeladen. Bevor es auf den Rundgang ging, erläuterte der Vorsitzende vom Freundeskreis Mario Walther nach offizieller Begrüßung auf zahlreiche Anfragen den verwelkten Zustand der Anlagen des Buga-Begleitobjektes am Parkeingang Blumenuhr. Eine Sommerbepflanzung der Anlagen sei bisher wegen fehlendem Haushalt der Stadt Greiz nicht möglich gewesen. Mit Schreiben an Bürgermeister Gerd Güner und der Stiftung hofft man auf Klärung und wünscht sich die Pflege in einer Hand, nämlich, der Parkverwaltung zu legen.
Mit Fachkenntnis und einleuchtenden Argumenten führte Stefan Streich, beginnend an der Parkuhr, die rund fünfzig interessierten Teilnehmer zu Besonderheiten der Sommerbepflanzung im Blumengarten, dem Sommerpalais mit den Lorbeerkugeln, der Strelitzie an der Nordseite und an der Elsterseite dem großen Efeustern u.a.. Bewundernd nahm der Freundeskreis und deren Gäste die Ausführungen vor dem großen Blumenkorb und dem Florettseidenbaum auf. Viele Pflanzen im Park die aus dem Erdreich wachsen, stecken in Kübeln und müssen zur Überwinterung ins große Gewächshaus transportiert werden. Diese Art der Bepflanzung ermöglicht gärtnerische Freiheit bei der Bepflanzung der Anlagen. Viele Fragen wurden gestellt, dabei ging es auch um die Linde, die am Anfang der Lindenallee schon früher auf dem Hauptweg stand. Das umbaute Gerüst diene in den ersten Jahren nach der Neupflanzung dem Schutz der Wurzeln, kann deshalb erst in einiger Zeit entfernt werden. Weiterhin erfuhren die Teilnehmer, dass der Park außerhalb des Blumengartens Natur belassen bleibt und die Wiesen dort zweimal im Jahr gemäht werden. Während der Rasen um die Anlagen ständig kurz gehalten wird, damit keine wild wachsenden Blumen die Ausstrahlung eines gepflegten Beetes stören. Ausgestattet mit Bildmaterial dokumentierte der Gärtner die schwierigen Verhältnisse im Park nach dem letzten Hochwasser. Bei der Beseitigung der Schäden sei man mit Unterstützung gut vorangekommen, lobte Streich Einsätze von Schülern und Aktivitäten vom Freundeskreis. „Wir schätzen die gute Arbeit der Parkverwaltung und sind bestrebt in vielfältiger Art und Weise Unterstützung zu leisten, künftig auch mit einem eigenen Internetauftritt, den Park über die Stadtgrenzen hinaus bekannt zu machen“ sagte Mario Walther zum Abschluss des Rundganges. Christian Wonitzki verteilte an die Teilnehmer das neue Faltblatt des Freundeskreises.
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