Manfred Morgners Vogtlandorangen

Zeulenroda-Triebes: Bernsgrün | „Wollt ihr wissen, wo die Apfelsinen wachsen, die euch zu Weihnachten der Weihnachtsmann bringt? Bei mir nämlich“, überraschte Manfred Morgner die Kinder und Erzieherinnen der evangelischen Kindertagesstätte „Arche Noah“ Bernsgrün, die das ihm nicht glaubten. Große staunende Augen bei den Mädchen und Jungen, als sie dann den Orangenbaum in Morgners Garten besichtigten. „Das sind meine Vogtlandorangen. 13 reife habe ich schon abgenommen, 38 grüne und viele Blüten sind noch dran“, berichtet Morgner stolz. Die Früchte haben einen Durchmesser von acht Zentimeter und sind für manche Äste schon zu schwer, so dass sie brechen.
Der über 10 Jahre alte Baum trägt bereits das fünfte Jahr. Gekauft hat ihn der passionierte Hobbygärtner als „ausrangierter, für den Abfall bestimmter Baum ohne Krone“. Doch unter Morgners grünen Daumen gedieh und wuchs er prächtig. Der Baum überwintert im frostfreien Raum, und im Sommer hat er einen sonnigen, warmen Platz im Freien.
Neben den Orangenbaum hat der mit Lust und Liebe zu „außergewöhnlichen“ Pflanzen agierende Morgner natürlich noch andere Raritäten: winterharte Palmen, Baumpfingstrose, Wunderbaum, Bananenstaude, Olivenbaum, Blattlimette, Zitronenbaum, gelbe Wachsblume, Tulpenbaum, Schönmalve, gelbe Wildtomaten, Yucca-Palmen, die jetzt schon eine beachtliche Größe von zwei Metern erreicht haben und weiter wachsen. Und natürlich gehört zu seinen Exoten auch die Blaue Bergfeige, mit der er im vergangenen Jahr bei der Gartenolympiade punkten konnte und einen Ableger schon wieder selbst gezogen mit einer Feige dran im Kübel stehen hat.
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Bruni Rentzing aus Sondershausen | 16.07.2017 | 10:17  
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