3. Oktober - 16.Thüringisch-Bayerische Grenzwanderung am Tag der Deutschen Einheit rund um Hirschberg – Frankenwaldverein erwartet hunderte Teilnehmer

Hunderte Teilnehmer werden zur 16.Thüringisch-Bayerischen Grenzlandwanderung am 3.Oktober in Hirschberg erwartet Foto: Roland Barwinsky (Foto: Barwinsky)
  Hirschberg: Platz neben Kulturhaus | von Roland Barwinsky

Anlässlich des 25.Jahresttages der Deutschen Einheit beginnt am 3. Oktober um 9 Uhr die 16.Thüringische-Bayerische Grenzwanderung in Hirschberg. Die Organisatoren rechnen mit hunderten Teilnehmern aus allen Himmelsrichtungen und haben vorab eine schöne Strecke entlang des ehemaligen innerdeutschen Grenzgebietes entdeckt.

Hirschberg. „Wir haben dieses Mal aufgrund des Einheitsjubiläums eine besonders reizvolle Strecke für die Teilnehmer ausgesucht“, betont Rainer Lanzer. Als Obmann der Hirschberger Ortsgruppe des Frankenwaldvereins ist er mit für den reibungslosen Ablauf der 16.Thüringisch-Bayerischen Grenzwanderung am Einheitstag verantwortlich und verspricht deswegen: “Alle Wanderer werden viel Neues kennenlernen und vor allem staunen, welche schönen Biotope es an der einstigen innerdeutschen Grenze gibt.“ Los geht es am Platz neben dem Kulturhaus Hirschberg, wo ab 8.30 Uhr die Meldelisten ausliegen und ausreichend Parkplätze vorhanden sind. Vorbereitet wurden für die Besucher zwei Strecken. Eine ist etwas länger und umspannt den Saalebogen. „Zunächst erreichen wir über den Hängesteig den durch die vielen Laubbäume bereits herbstlich leuchtenden Naturpark Hag und marschieren von dort hoch hinauf bis zum Hirschberger Schloss, wo eindrucksvolle Landschaften bestaunt werden können“, freut sich Lanzer bereits. Von dort geht es weiter über den Totenweg nach Juchhöh. „Dort ist eine Rast geplant. Mitglieder unserer Frankenwald-Ortsgruppe bieten deftige Thüringer Spezialitäten an.“, erklärt der Organisator. An der Waldkante habe man außerdem einen guten Weitblick. Bei widrigen Begleitumständen soll ein Zelt aufgestellt werden. Vielleicht können die Naturfreunde auch eine nahe gelegene Scheune nutzen. Über den Kammweg geht es weiter zur Öhninger Hütte und danach bis Venzka. Zielpunkt ist das Hirschberger Kulturhaus. Am Ende erhält jeder Aktive eine Erinnerungsmedaille.

Rainer Lanzer blickt bereits jetzt auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Im März feierte die Wandergruppe Hirschberg die Silberhochzeit der eigenen Gründung. „Wir sind momentan personell wirklich bestens aufgestellt“, frohlockt der Obmann. Denn in den letzen Jahren wuchs die eigene Mitgliederzahl auf 76 Personen an. Seit dem symbolträchtigen Jahr 1990 existiert außerdem eine Partnerschaft mit der Ortsgruppe Berg des Frankenwaldvereins. Mit ihren oberfränkischen Partnern organisieren die Thüringer Naturfreunde abwechselnd diese Wanderung am 3.Oktober. Ideengeber waren übrigens vor vielen Jahren die Bürgermeister der beiden Orte an der einstigen innerdeutschen Grenze. Praktisch umgesetzt haben die Pläne dann die Frankenwald-Ortsgruppen in Berg und Hirschberg. Man wollte den Einheitstag mit diesem naturverbundenen Angebot zu einem schönen Erlebnis für viele werden lassen. Kamen anfangs nur einige Dutzend Wanderer zu diesem Termin, hat sich das längst geändert. Mittlerweile reisen die Gäste nicht nur aus allen Himmelsrichtungen an und sorgen dafür, dass es in schöner Regelmäßigkeit neue Teilnehmerrekorde gibt.
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